Dauerausstellung

Deutschland und die Sowjetunion im Zweiten Weltkrieg 1941-1945

Der Zweite Weltkrieg begann am 1. September 1939 mit dem deutschen Überfall auf Polen. Er endete am 8. Mai 1945 in Europa, am 2. September 1945 in Asien. Nie zuvor wurden in einem Krieg mehr Menschen getötet und größere Zerstörungen angerichtet. Dies gilt insbesondere für den Eroberungs- und Vernichtungskrieg, den das Deutsche Reich seit dem 22. Juni 1941 gegen die Sowjetunion führte.

Diesen Krieg dokumentiert die ständige Ausstellung aus der Sicht beider, der deutschen und der sowjetischen, Akteure. Die von der Wehrmacht besetzten Gebiete waren das Territorium, auf dem der Mord an den europäischen Juden begann. Doch die deutsche Kriegführung und Besatzungsherrschaft beinhalteten auch andere Verbrechen wie das Massensterben der sowjetischen Kriegsgefangenen in deutschem Gewahrsam oder den geplanten Hungertod von Millionen Zivilisten. Die Folgen des Zweiten Weltkrieges thematisiert die Ausstellung ebenfalls. Sie reichen bis in die Gegenwart.

Fotografische Einblicke in die Dauerausstellung
(Fotograf: Thomas Bruns)


Sowjetische Memoriale in Deutschland

Datenbank zu Standorten von Gräbern und Ehrenmalen russischer und sowjetischer Toter des Ersten und Zweiten Weltkrieges in Deutschland

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