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Museum . Dauerausstellung . Kapitel 14. Langtextversion

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Das Arbeitszimmer Marschall Shukows
 

Von Juni 1945 bis zur Gründung der DDR im Oktober 1949 befand sich in dem ehemaligen Offizierskasino der Pionierschule in Berlin-Karlshorst der Sitz der Sowjetischen Militäradministration in Deutschland (SMAD). Das Büro des Obersten Chefs der SMAD, der zugleich Oberkommandierender der Gruppe der Sowjetischen Streitkräfte in Deutschland sowie (bis März 1948) der Vertreter der UdSSR im Alliierten Kontrollrat war, befand sich im Clubraum des Gebäudes.

Der erste und trotz kurzer Amtszeit bekannteste Chef der SMAD war Marschall Georgij K. Shukow. Aufgrund seiner militärischen Erfolge im Zweiten Weltkrieg besaß Shukow, der als sowjetischer Vertreter die deutsche Kapitulation am 8./9. Mai 1945 in Berlin-Karlshorst entgegengenommen hatte, in der Sowjetunion große Popularität. Im März 1946 wurde er aus Deutschland abberufen und von Stalin auf den Posten des Befehlshabers der Wehrbezirke Odessa und Ural abgeschoben.

Nachfolger Shukows war Marschall Wassili D. Sokolowski. Er leitete von März 1946 bis März 1949 die SMAD. Letzter Chef der SMAD war Marschall Wassili I. Tschuikow. Nach der Übergabe der Verwaltungsfunktionen an die Regierung der DDR am 10. Oktober 1949 wurde als Nachfolgerin der SMAD die Sowjetische Kontrollkommission SKK unter Vorsitz von Marschall Tschuikow gebildet. Auch sie hatte bis zu ihrer Auflösung im Jahr 1953 ihren Sitz im Offizierskasino in Berlin-Karlshorst.


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   Marschall Shukows Arbeitszimmer

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