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Dauerausstellung
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Museum . Dauerausstellung . Kapitel 5.1

Chronik des Krieges

1941

22. Juni

Beginn des deutschen Überfalls auf die SU auf breiter Front von der Ostsee bis zu den Karpaten mit ca. 152 Divisionen und über drei Millionen Mann. Vormarsch von drei Heeresgruppen. Rumänien, Italien, die Slowakei, Finnland und Ungarn folgen dem Deutschen Reich in den Krieg

29./30. Juni

Das ZK der KPdSU ruft den "Vaterländischen Krieg" als Abwehrkampf des ganzen Volkes aus, Bildung des Staatlichen Verteidigungskomitees.

Juli/August

Deutscher Vormarsch an allen Fronten, Vernichtung großer sowjetischer Verbände in Kesselschlachten (Bialystok und Minsk: 328.000 Gefangene; Smolensk: 310.000 Gefangene).

September

Leningrad von Landverbindungen abgeschnitten. Nach einer Kesselschlacht ostwärts von Kiew über 600.000 sowjetische Gefangene in deutscher Hand. Allgemeiner deutscher Vormarsch, mit starken Verlusten verbunden, wird durch anhaltenden sowjetischen Widerstand verlangsamt.

2. Oktober

Beginn des Angriffs auf Moskau, der die deutschen Spitzen Ende November bis ca. 30 km vor Moskau bringt

5. Dezember

Beginn der sowjetischen Gegenoffensive mit frischen Kräften vor Moskau, deutscher Rückzug. Durch Eingreifen Hitlers im Januar 1942 Stabilisierung der Heeresgruppe Mitte in einer Verteidigungsstellung unter starken Verlusten. Auch im Süden sowjetische Erfolge

11. Dezember

Deutschland erklärt den USA den Krieg.

   
1942

Januar-März

Die breite Winteroffensive der sowjetischen Armee erzielt zwar unter hohen Verlusten Teilerfolge, erreicht jedoch nicht die gesteckten Ziele. Auch die Verluste der deutschen Armee an Menschen wie an Material sind so hoch, dass eine Fortsetzung der Offensive auf breiter Front zu dieser Zeit nicht möglich ist.

Mai

Scheitern einer sowjetischen Offensive bei CharŽkov, bei einem Gegenangriff geraten in einer Kesselschlacht 25.000 sowjetische Soldaten in Gefangenschaft.

Juni/Juli

Eroberung der Festung SewastopolŽ und damit der gesamten Krim. Beginn der deutschen Sommeroffensive mit dem Ziel, die Wolga zu erreichen und die kaukasischen Ölfelder zu erobern. Die sowjetische Seite steht angesichts neuer deutscher Siege vor einer schweren Krise.

August

Deutsche Truppen erreichen die Kaukasushöhen, können die sowjetischen Truppen jedoch nicht entscheidend schlagen.

September

Beginn der Kämpfe um Stalingrad, das im Oktober zu 90% erobert ist. Der sowjetische Brückenkopf am Westufer der Wolga unter General Wassili Tschuikow kann jedoch nicht vernichtet werden.

19. November

Beginn einer sowjetischen Großoffensive, die zur Einkesselung der 6. Armee und rumänischer Verbände in Stalingrad führt.

   
1943

31. Januar

An diesem Tag kapitulieren die eingeschlossenen Truppen, 90.000 Überlebende (von 250.000 Mann) gehen in Gefangenschaft.

5. Juli

Deutsche Großoffensive bei Kursk mit ca. 600.000 Mann und 2.700 Panzern. Die sowjetische Armee wehrt den Angriff ab und wirft die deutschen Truppen in einem Gegenstoß zurück. Die deutschen Truppen werden bis an den Dnepr zurückgedrängt. Erfolgloser Versuch, mit einem Stellungssystem ("Ostwall") den sowjetischen Vormarsch aufzuhalten.

6. November

Eroberung Kiews durch die sowjetische Armee

   
1944

Januar

Die Heeresgruppe Nord wird hinter den Peipussee zurückgedrängt. Ende der Belagerung Leningrads.

März

Beginn der sowjetischen Frühjahrsoffensive. Die deutschen Truppen werden ganz aus der Ukraine vertrieben. Die Krim wird erst im Mai unter großen Verlusten geräumt.

22. Juni

Beginn der sowjetischen Sommeroffensive im Mittelabschnitt. Sie führt zur Zerschlagung des gesamten deutschen Frontabschnitts, wobei 350.000 Mann fallen oder gefangen werden. In dieser und den folgenden Offensiven wird eine planvolle deutsche Verteidigung zunichte gemacht.

28. Juli

Sowjetische Truppen in Brest

August

Beginn des Warschauer Aufstandes gegen die deutsche Besatzungsmacht. Er wird blutig niedergeschlagen.

25. August

Regierungswechsel in Rumänien, das Deutschland den Krieg erklärt

19. September

Waffenstillstand Finnlands mit den Alliierten

Oktober

Eroberung Belgrads durch sowjetische und jugoslawische Truppen

   
1945

12. Januar

Beginn einer sowjetischen Großoffensive, die bis Anfang Februar von Warschau bis nach Schlesien und über die Oder führt. Große, kaum vorbereitete Fluchtbewegung der deutschen Zivilbevölkerung.

11. Februar

Eroberung Budapests durch die sowjetische Armee

13. April

Eroberung Wiens durch die sowjetische Armee

16. April

Beginn des Angriffs von zwei sowjetischen Großverbänden ("Fronten") unter Shukow und Konew zur Eroberung Berlins

20. April

Beginn des Artilleriebeschusses auf Berlin, am 25. April wird Berlin eingeschlossen.

30. April

Selbstmord Hitlers im Bunker der Berliner Reichskanzlei

2. Mai

Kapitulation des Berliner Stadtkommandanten, General Weidling

8./9. Mai

Deutsche Kapitulation durch Generalfeldmarschall Keitel im sowjetischen Hauptquartier in Berlin-Karlshorst unterzeichnet (am 7.5. im amerikanischen Hauptquartier in Reims)

 

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