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Museum . Sonderausstellung . "Russischer Soldatenalltag in Deutschland"

"Russischer Soldatenalltag in Deutschland"

Bilder des Militärfotografen Wladimir Borissow 1990 - 1994
Im Rahmen des 3. Europäischen Monats der Fotografie Berlin
Laufzeit: 14.11.2008 - 01.03.2009
Eröffnung: 13.11.2008 | 18:00 Uhr
Pressevorbesichtigung: 13.11.2008 | 11:00 Uhr

Russischer Soldatenalltag in Deutschland

   



Mit dem im August 1994 beendeten Abzug der ca. 500.000 Mann starken "Westgruppe der Truppen" aus Deutschland wurden viele (deutsche) Fotografen auf die verlassenen Kasernen- und Übungsgelände der ehemals sowjetischen Armee aufmerksam. Nicht wenige Bildjournalisten und Fotokünstler haben seit dem versucht, die einstigen Militärliegenschaften zu dokumentieren. Viele Fotografen mögen von den zweifellos interessanten architektonischen Aspekten solcher Anlagen fasziniert gewesen sein. Noch viel mehr mögen aber auch die Hoffnung gehegt haben, den verlassenen Gebäuden und Arealen ein "Mehr" an Informationen über die einst so abgeschotteten sowjetischen/russischen Truppen abringen zu können - quasi als Ersatz für die nicht gewährte Innenansicht in das Alltagsleben der Soldaten und Offiziere. Diese Innenansicht gewähren die Fotografien des russischen Fotografen Wladimir Borissow, der sehr unterschiedliche Facetten und Aspekte russischer Militärpräsenz auf dem Boden der ehemaligen DDR festhielt.

Pressemitteilung


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Europäischer Monat der Fotografie - Berlin