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Pressemitteilung
Eröffnung der neuen Sonderausstellung am 19.4.2007 um 18 Uhr
Ausstellung vom 20. April bis 8. Juli 2007
Vor 40 Jahren, am 5. November 1967, wurde im heutigen Deutsch-Russischen Museum das "Museum der bedingungslosen Kapitulation des faschistischen Deutschland im Großen Vaterländischen Krieg 1941-1945" eröffnet. Der Jahrestag ist Anlass, mit einer Sonderausstellung den Blick auf die Geschichte des Hauses zu werfen. Unter Einbeziehung der historischen Räumlichkeiten kann der Besucher die Stationen der Geschichte nachvollziehen, die eng mit der deutsch-russischen Geschichte, aber auch mit dem Stadtteil Karlshorst verbunden sind.
Die Exponate stammen überwiegend aus der Sammlung des Museums. Insbesondere die Objekte des "Kapitulationsmuseums" sind seit der Schließung des Museums 1994 nicht mehr gezeigt worden.
1936-1938 als Offizierskasino der Festungspionierschule erbaut, diente das Gebäude später als Hauptquartier der 5. Stoßarmee unter Generaloberst Bersarin. Kurze Zeit war hier sogar die Berliner Stadtkommandantur untergebracht, bevor am 8. Mai 1945 ein Ereignis von europäischer Bedeutung an diesem Ort stattfand - die bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht und damit das Ende des Zweiten Weltkrieges in Europa. Nach 1945 hatten die Sowjetische Militäradministration, die Sowjetische Kontrollkommission und die Hohe Kommission hier ihren Sitz. Nach Abzug der ehemals sowjetischen Truppen im Jahre 1994 eröffnete hier das Deutsch-Russische Museum Berlin-Karlshorst - eine bisher einmalige bilaterale Einrichtung, die von der Bundesrepublik Deutschland und der Russischen Föderation getragen wird.
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