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Michail Trachman
gehört zu der jungen Generation der sowjetischen Fotografen,
die erst Ende der dreißiger Jahre ihre Fähigkeiten voll
ausgebildet hatten. Von Beginn bis zum Ende des Krieges führte
ihn seine Arbeit an zahlreiche Kriegsschauplätze, darunter das
von Herbst 1941 bis Frühjahr 1944 von den Deutschen belagerte
und ausgehungerte Leningrad. Den Kern von Trachmans Arbeiten bilden
jedoch die Fotos aus der Welt der Partisanen hinter der deutschen
Front. Eindringlich und einfühlsam bringen diese Bilder dem Betrachter
etwas von den Möglichkeiten menschlichen Lebens unter menschenfeindlichen
Bedingungen nahe. Trachmans Resümee im Rückblick: "Ich
glaube nicht, dass ich es schon geschafft habe, mich mit dem Krieg
endgültig auseinanderzusetzen, noch habe ich ihn mit all seinen
Schrecken dargestellt."
Zur Ausstellung wird im Espresso Verlag ein Begleitband erscheinen.
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