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Ein solcher Satz wird in deutscher Tradition gern als Versuch gelesen,
noch im Schrecken des Krieges die Idylle bewahrt zu finden. Michail
Sawin, der den Krieg vom Beginn des deutschen Überfalls bis
zum 9. Mai 1945 mit der Kamera festhielt, zeigt, wie in Landschaften
und Kreaturen Kriegszerstörung und Vernichtung nicht weichgezeichnet,
sondern verdeutlicht werden. Als Journalist der "Krasnoarmejskaja
Prawda" hat er Kämpfe, Siege und Sieger festgehalten,
als leidenschaftlicher Fotograf hat er in seinen Bildern den Opfern
des Krieges Sprache gegeben.
Michail Sawin (geb. 1915), der Ende der dreißiger Jahre zur
Fotografie kam, arbeitete nach dem Krieg vor allem für die
Zeitschrift "Ogonjok". Er lebt in Moskau.
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