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Museum . Sonderausstellung . "Triumph und Trauma"

Begleitprogramm zur "Triumph und Trauma"-Ausstellung

Jeden Sonntag - vom 29. Mai bis 3. Juli - bieten wir eine kostenlose Führung durch die Sonderausstellung "Triumph und Trauma". Sowjetische und postsowjetische Erinnerung an den Krieg 1941-1945" an.
Beginn der Führung: 14.00 Uhr - Treffpunkt: Eingangsbereich

Anschließend zeigt das Museum im Rahmen des Begleitprogramms zur Ausstellung einen sowjetischen bzw. postsowjetischen Spielfilm zum Thema.
Beginn: 15.30 Uhr - Ort: Kinosaal im Untergeschoss des Museums

Wir weisen darauf hin, daß nur eine begrenzte Anzahl an Plätzen zur Verfügung steht. Reservierungen können leider nicht entgegengenommen werden. Der Eintritt ist frei.

Filme zur Sonderausstellung "Triumph und Trauma"
29. Mai Die Kraniche ziehen, 1957
Regie: Michail Kalatosow, s/w, 95 min.deutsche Synchronfassung.
Erstmals erzählt ein sowjetischer Film über den Krieg die Geschichte einer Frau und ihren Schmerz über den Verlust des geliebten Mannes. Zugleich wird eine Gesellschaft gezeigt, die nicht nur aus Helden bestand. Ausgezeichnet mit der Goldenen Palme auf dem Filmfestival in Cannes 1958
5. Juni Ballade vom Soldaten, 1960
Regie: Grigorij Tschuchrai, s/w, 87 min.deutsche Synchronfassung
Sechs Tage aus dem Leben des 19jährigen Aljoscha. Auf dem Weg in den Heimaturlaub begegnet er vom Krieg gezeichneten Menschen und seiner ersten Liebe
12. Juni Iwans Kindheit, 1962
Regie: Andrej Tarkowskij, s/w, 97 min.deutsche Synchronfassung
Geschichte über das kurze Leben des 12jährigen elternlosen Iwan, der aus einem Heim wegläuft und Kundschafter in der Roten Armee wird. Schließlich gerät er in Gefangenschaft und wird von der SS erschossen.Ausgezeichnet mit dem Goldenen Löwen in Venedig 1962 und anderen internationalen Preisen.
19. Juni Zwanzig Tage ohne Krieg, 1976
Regie: Alexander German, s/w, 102 min.deutsche Synchronfassung
Kriegsweihnacht 1942. Der Frontberichterstatter Lopatin reist ins Hinterland, um an einem Kriegsfilm mitzuarbeiten. Er trifft auf zahlreiche Menschen, die von ihrem Schicksal erzählen, trennt sich von seiner Frau und begegnet einer neuen Liebe.
26. Juni Geh und sieh, 1985
Regie: Elem Klimow, F u. s/w, 146 min.OmU
Mit den Augen des 14jährigen Florian werden Luftangriffe und SS-Terror gezeigt. Die Brutalität des Krieges lässt den Jungen innerhalb von Stunden ergrauen. Ausgezeichnet mit dem Hauptpreis des Moskauer Filmfestivals 1985.
3. Juli Swoi, 2004
Regie: Dmitrij Meschijew, F, 100 min.russische Originalfassung
Drei russische Soldaten fliehen aus deutscher Gefangenschaft: ein Scharfschütze, ein Politkommissar und ein Offizier des NKWD. Das Trio versteckt sich in einem Dorf hinter der deutschen Front. Doch wer ist Freund und wer Feind? Ausgezeichnet als bester Film und beste Regiearbeit auf dem Moskauer Filmfestival 2004.