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Museum . Sonderausstellung . Juni 1941: Der tiefe Schnitt

Juni 1941: Der tiefe Schnitt.
22. Juni bis 30.September 2001

Zwei mal täglich wird ein Hörkino zu "Der tiefe Schnitt" veranstaltet.
Die Tonvorführung befasst sich mit dem Schicksal der in der Ausstellung behandelten Personen.
Vorstellungen sind täglich um 12:00 Uhr und 14:00 Uhr und dauern ca 70 Minuten.

Moskau-Berlin: Straßenbilder

   

Wir wissen viel über die großen Ereignisse, die Orte der Schlachten und die Orte des Massenmordes, aber hinter den Millionenzahlen verschwinden die Personen, die in diesem hochorganisierten Wahnsinn zu leben hatten - und oft nicht überlebten.
 
Über 20 biographische Fragmente von Betroffenen und Beteiligten, von Tätern, Helfern, Opfern, in der Mehrzahl von Menschen, die keine Alternative besaßen, geben den historischen Ereignissen ein Gesicht. Der Soldat, der den Kriegsbeginn nur um wenige Monate überlebt, der Staatssekretär, der den Hungertod plant, der jüdische Jazztrompeter, der vor Hitlers Armeen in die Sowjetunion flieht, der sowjetische Kriegsgefangene, der die Qualen der deutschen Gefangenschaft überlebte, um nach der Rückkehr als Verräter gebrandmarkt zu werden ...
 
Aber in diesen Biographien - von Prominenten wie von Unbekannten, von Männern und Frauen, von Tätern und Opfern werden auch die Wege gezeigt, die zum Abbau der Feindschaft, zu einer neuen Annäherung und sogar zu Freundschaften führten.


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