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2007 jährt sich die Schlacht um Stalingrad zum 65. Mal. Von der Grausamkeit des Krieges zeugen zahlreiche Film- und Fotodokumentationen, Zeitzeugenberichte und literarische Texte. Darüber hinaus berichten auch Kunstgegenstände von der Erfahrung des Krieges. Sie wurden, meist unter Lebensgefahr, in den Schützengräben, Bunkern oder anderen Zufluchtsorten von Soldaten angefertigt. Indem die Werke den Krieg überdauert haben, können sie Brücken schlagen zwischen Ländern und Generationen. Eine solche Brücke ist die "Madonna von Stalingrad", eine Kohlezeichnung auf der Rückseite einer russischen Landkarte, Weihnachten 1942 gefertigt von dem evangelischen Pastor, Arzt und Künstler Dr. Kurt Reuber. Das Bild befindet sich heute in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche in Berlin.
Das Projekt knüpfte an die Geschichte der Madonna an. Es richtete sich an je eine Schule in Berlin und in Wolgograd. Die Gruppe beider Schulen erhielten die Aufgabe, sich mit dem Thema von "Kunst im Schützengraben" zu beschäftigen und eine Ausstellung zu organisieren. Während einer Projektwoche in Berlin vom 1.-8.7.2007 sollten die Schüler aus Wolgograd und Berlin Erfahrungen austauschen und die Ergebnisse im Deutsch-Russischen Museum präsentieren.
Dieses Projekt wurde gefördert durch Stiftung West-Östliche Begegnungen und die Kinderstiftung Kreuzberg. Die Schirmherrschaft hat Frau Dr. Gesine Loetzsch, MdB, übernommen.
Weitere Partner waren: Denkwerkstatt Halbe, Gedenkstätte Seelower Höhen und die Kaiser Wilhelm Gedächtniskirche.
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