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Jeden Sonntag 11. Januar - 29. Februar 2004 |
14 Uhr: |
Einstündige Sonderführung durch die "Stalingrad erinnern"-Ausstellung
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| 15 Uhr: |
Filmreihe zur Ausstellung "Stalingrad erinnern"
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| 11. Januar |
Erinnerungsbetrieb Stalingrad, BRD 1993
Regie: Thomas Kufus, 76 min.
Der Regisseur Thomas Kufus beobachtet in seinem "Essay über
das Verschwinden der Erinnerung im Gedenken" die Inszenierung
des 50. Jahrestag der Schlacht durch die Medien.
Der Autor ist anwesend und steht nach der Aufführung für
ein Gespräch mit dem Publikum zur Verfügung.
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| 18. Januar |
Todfeinde, BRD/RU 1993
Regie: Rolf Schübel, Grigori Tschuchrai
Die deutsch-russische Gemeinschaftsproduktion stellt sechs Zeitzeugen
vor, ehemalige Kriegsgegner, die rückblickend ihre Erlebnisse
zur Schlacht von Stalingrad schildern. Die Autoren stellen die
persönlichen Erinnerungen der einzelnen Gesprächspartner
in den Mittelpunkt und verzichten auf eine mediale Inszenierung
des Themas.
1. Teil (89 min.): vom Kriegsausbruch 1939 bis zur Kapitulation in Stalingrad Januar/Februar 1943
2. Teil (59 min.): nach dem Ende der Schlacht von Stalingrad bis zu einem gemeinsamen Besuch in Wolgograd 1993
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| 25. Januar |
Der Arzt von Stalingrad, BRD 1958
Regie: Géza Radványi, 110 min. s/w
Der Spielfilm nach dem Roman von Heinz G. Konsalik war in der
Adenauerzeit ein Kassenschlager. Er beschreibt das Zusammenleben
von Deutschen und Russen in der Krankenstation eines Kriegsgefangenenlagers
bei Stalingrad. Die Charaktere bedienen alte und neue Klischees,
noch geprägt von nationalsozialistischer Propaganda und von
Feindbildern des Kalten Krieges.
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| 1. Februar |
Soldaty, SU 1956
Regie: Alexander Iwanow, 106 min. s/w
russische Originalfassung
Der Spielfilm entstand zu Beginn der Tauwetterperiode. Er basiert
auf der Erzählung von Viktor Nekrassow "In den Schützengräben
von Stalingrad" und hat den harten Alltag der Frontsoldaten
zum Thema.
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| 8. Februar |
Paulus - Der Feldmarschall und das Trauma Stalingrad, BRD 1997
Regie: Henry Köhler, 75 min.
Der Dokumentarfilm beleuchtet das Leben von Friedrich Paulus,
der als Oberbefehlshaber der 6. Armee zu einer Symbolfigur der
Niederlage in Stalingrad wurde. Über seiner Zeit in sowjetischer
Kriegsgefangenschaft sowie über seine Rolle nach dem Krieg
in der DDR geben neue Quellen und Zeitzeugen Auskunft.
Der Autor ist anwesend und steht nach der Aufführung für
ein Gespräch mit dem Publikum zur Verfügung.
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| 15. Februar |
Heisser Schnee, SU 1972
Regie: Gawriil Jegiasarow, 92 min. Farbe
deutsche Synchronfassung
Der Spielfilm nach dem Roman von Juri Bondarew handelt von einer
Gruppe sowjetischer Soldaten in der Schlacht von Stalingrad .
Neben harten Kampfszenen zeigt der Film eindringlich Charakter
und Schicksal der einzelnen Personen.
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| 22. Februar |
Hunde wollt ihr ewig leben?, BRD 1958
Regie: Frank Wisbar, 97 min. s/w
In dem Spielfilm nach dem Bestseller von Fritz Wöss wird
der Verlauf der Schlacht von Stalingrad von der Einkesselung bis
zur Kapitulation als "realistisches Drama" erzählt.
Hauptfigur ist ein Oberleutnant, der sich durch die "Schuld
der Militärführung" in aussichtsloser Lage befindet.
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| 29. Februar |
1. Die Stalingrader Schlacht Teil 1 und 2, SU 1949
Regie: Wladimir Petrow, 30 Minuten (von 200 Minuten) s/w
Der monumentale Historienfilm feierte die "geniale Feldherrenkunst
Stalins". Schlacht- und Massenszenen wechseln mit Großaufnahmen
des Diktators, der als weiser und jovialer "Kamerad"
erscheint.
2. Engel des Todes, RU 1993
Regie: Juri Oserow, 92 min. Farbe
russische Originalfassung
Der Spielfilm handelt vom Duell eines sowjetischen und eines deutschen
Scharfschützen in den Ruinen von Stalingrad und ist damit
Vorbild für die 2001 gedrehte Hollywoodproduktion "Enemy
at the gates".
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