Etwa 5,7 Millionen Rotarmisten gerieten in deutsche Kriegsgefangenschaft. 3,3 Millionen von ihnen starben. Für ihren Transport, ihre Verpflegung, Bekleidung, Unterbringung und Behandlung war die Wehrmacht verantwortlich. Sie verweigerte den sowjetischen Kriegsgefangenen, im Gegensatz etwa zu anderen, die völkerrechtlichen Standards. Viele gefangengenommene Soldaten der Roten Armee wurden erschossen. Die meisten verhungerten, erfroren oder starben an Seuchen. Kriegsgefangene wurden auch als Arbeitskräfte im besetzten Gebiet und in bewaffneten einheimischen Verbänden eingesetzt.