Zum 50. Jahrestag der Oktoberrevolution eröffnete am 5. November 1967 am historischen Ort des Endes des Zweiten Weltkrieges in Europa die „Historische Erinnerungsstätte der Gruppe der sowjetischen Streitkräfte in Deutschland“ ihre erste Dauerausstellung.

Die politischen Veränderungen Ende der 1980er und Anfang der 1990er Jahre in Europa, wie die deutsche Wiedervereinigung und der Zerfall der Sowjetunion, blieben für das Museum nicht folgenlos. 1994 wurde der Verein Museum Berlin-Karlshorst gegründet mit Regierungsvertretern sowie der bedeutendsten zeit- und militärhistorischen Institutionen Deutschlands und Russlands, später auch Weißrusslands und der Ukraine. Am 10. Mai 1995 begann „das zweite Leben“ des Museums: Von nun an erinnerten die ehemaligen Kriegsgegner gemeinsam an den deutschen Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion.

Mit der 2013 eröffneten neuen Dauerausstellung, dem „dritten Leben“ des Hauses als Museum, werden Großer Vaterländischer Krieg und Vernichtungskrieg nebeneinander erzählt.

Die Sammlung des Museums wächst ständig weiter, vor allem durch Schenkungen und Leihgaben unserer Besucher. Viele dieser Objekte sind einzigartig, blieben aber der Öffentlichkeit bisher verborgen.

Mit dieser Ausstellung wollen wir allen Institutionen und privaten Personen danken, die unsere Arbeit über diese fünfzig Jahre unterstützt haben.