ORT DER
KAPITULATION
MAI 1945

Ausstellungen

Blick in die Dauerausstellung: Sowjetische Kriegsgefangene

Die Dauerausstellung im Obergeschoss dokumentiert die verbrecherische deutsche Kriegführung und Besatzungsherrschaft ebenso wie die sowjetische Gesellschaft im Krieg.

Sie zeigt den Krieg aus der Sicht beider, der deutschen und der sowjetischen, Akteure. Neben Texten, historischen Fotos, Alltagsgegenständen, und Schriftdokumenten werden Personen und ihre individuellen Geschichten vorgestellt.

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bis auf weiteres

Open-Air-Ausstellung im Museumsgarten zur Geschichte der bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht vor den vier Siegermächten Sowjetunion, USA, Großbritannien und Frankreich am 8. Mai 1945 in Berlin-Karlshorst.

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Aus Anlass des 85. Jahrestages des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941 präsentiert das Museum erneut die Ausstellung „1941. Juni-Briefe. Ungelesene Feldpost aus Kamjanez-Podilskyj“, die 2016 gemeinsam mit dem Nationalen Museum der Geschichte der Ukraine im Zweiten Weltkrieg in Kyjiw erarbeitet wurde.

Im Mittelpunkt der Ausstellung steht die letzte Leerung des Briefkastens des Postamts von Kamjanez-Podilskyj. Die Briefe wurden infolge des Kriegsausbruchs nie zugestellt. Von der deutschen Besatzungsverwaltung beschlagnahmt, gelangten sie als Beutegut in das Postmuseum nach Wien. Nach ihrer Rückgabe an die Ukraine wird die einzigartige Sammlung heute im Nationalmuseum der Geschichte der Ukraine im Zweiten Weltkrieg in Kyjiw verwahrt.

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VERANSTALTUNGEN

Das Programm GESCHICHTE IN SCHICHTEN zum Tag des offenen Denkmals 2026 macht sichtbar, wie sich die wechselvolle Geschichte des Museumsgebäudes und seine verschiedenen Nutzungsphasen bis heute in Architektur und erhaltenen Inschriften widerspiegeln.

Führungen und Performance-Kunst eröffnen Zugänge zum sowjetischen Erbe des Museums, zur Geschichte des Zweiten Weltkriegs und zu den Herausforderungen einer multiperspektivischen Erinnerungskultur.

Ergänzt wird das Programm durch ein Lese-Café auf der Museumsterrasse.

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Jeden 2. Sonntag im Monat um 15 Uhr findet ein öffentlicher Stadtteilrundgang durch Karlshorst statt.

Der Rundgang führt zu den ehemaligen Standorten geheimer und militärischer Einrichtungen entlang der Zwieseler Straße, Arberstraße, des Bodenmaiser Wegs und der Köpenicker Allee.

Die Teilnahme an der Führung ist aufgrund des „Tags des offenen Denkmals“ kostenlos.

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Bildungsangebote für Erwachsene, Jugendliche und Lehrkräfte

Zu den Bildungsangeboten

Für Erwachsenengruppen

Blick in die Dauerausstellung: Sowjetische Kriegsgefangene

Führung durch die Dauerausstellung und zum historischen Ort

Themenschwerpunkte: „Der deutsche Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion“ oder „Der Weg zum Kriegsende, Kriegsfolgen und Erinnerung an den Krieg“

Für Schüler:innen

Gruppe von Schülern in der Dauerausstellung

Geführte Entdeckungstour zu historischen Fotografien

In Kleingruppen erkunden Jugendliche selbständig einzelne Räume der Ausstellung.

Für Lehrkräfte

Coverbild zum Podcast

Podcast für Lehrkräfte

Wie können sich Lehrkräfte auf einen Besuch im Museum Berlin-Karlshorst vorbereiten? Expert:innen geben Antwort.

SAMMLUNG

In der Sammlung und Bibliothek des Museums werden Dokumente, Kunstwerke, Gegenstände, Fotografien und Publikationen zur deutsch-sowjetischen Geschichte des 20. Jahrhunderts aufbewahrt.