Veranstaltungsarchiv
Eine Ausstellung in Kooperation mit dem Museum Berlin-Karlshorst
Veranstaltungsort: Museum Lichtenberg im Stadthaus
Der Eintritt ist frei.
Im Fokus der Ausstellung stehen die Soldaten der Berlin-Brigade, ihre letzten Gedenk- und Abschiedsfeierlichkeiten, ihre Rückkehr nach Russland und die Spuren ihrer Anwesenheit in Karlshorst und in der Wuhlheide. Fotografien, Objekte und Medienberichte beleuchten die Ereignisse jender Zeit. Sie werden kommentiert von den zeitgenössischen Erwartungen und Deutungen in dieser Phase des Umbruchs.
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Vortrag und Diskussion im Museum Berlin-Karlshorst
mit Dr. Kristiane Janeke (Zentrum Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr in Potsdam) und Dr. Astrid Sahm (Stiftung Wissenschaft und Politik. Deutsches Institut für Internationale Politik und Sicherheit)
Malyj Trostenez, am Stadtrand von Minsk in Belarus, war die größte Massenvernichtungsstätte auf dem Gebiet der von 1941 bis 1944 deutsch besetzten Sowjetunion. Zwischen 1942 und der Befreiung des Lagers im Juni 1944 wurden dort Zehntausende Menschen auf grausame Weise ermordet.
In der Veranstaltung soll es einerseits um die Geschichte des Lagers Malyj Trostenez gehen, andererseits um die aktuellen Entwicklungen rund um den Gedenkort und die heutige Erinnerungskultur.
Der Eintritt ist frei.
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Buchvorstellung und Diskussion in Kooperation von BVRE e.V. sowie Club Dialog e.V.
Veranstaltungsort: Art-Café AVIATOR (Lindower Str. 18, 13347 Berlin)
Ein neues Buch versammelt die Fotos des Künstlers und Fotografen Dmitry Vyshemirskys. Ende der 1980er Jahre waren Sie Teil der Auseinandersetzung mit der Repressionspolitik des Stalinismus. Die Sicht auf diesen Teil der sowjetischen Geschichte unterliegt aktuell einem großen Wandel. Diese Fragen behandelt die Podiumsdiskussion mit Dmitry Vyshemirsky, Dr. Jörg Morré (Museum Berlin-Karlshorst), Wladimir Weinberg (BVRE e.V.) und Dr. Natalia Roesler (Club Dialog e.V.).
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Drei Begleitveranstaltungen beleuchten im ersten Halbjahr 2024 einzelne Themen der Sonderausstellung des DDR-Museums Kleiner Bruder – großer Bruder. Die DDR und die Sowjetunion, die zusammen mit dem Museum Berlin-Karlshorst entstanden ist.
Veranstaltungsort ist der Konferenzraum des DDR-Museums. Der Eintritt ist frei.
In der letzten Veranstaltung geht es um die sowjetischen Ehrenmale in Berlin und die aktuellen Debatten um die dort angebrachten Stalin-Zitate sowie deren Ästhetik. Es diskutieren Dr. Jörg Morré (Direktor des Museums Berlin-Karlshorst, Berlin), Dr. Tatiana Timofeeva (Historikerin, Frankfurt/Oder) und Andreas Otto (Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses für Bündnis 90/Die Grünen, Berlin).
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Vortrag und Diskussion
zum 79. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkrieges in Europa
mit Prof. Dr. Andreas Heinemann-Grüder (Universität Bonn)
Die Ukraine befindet sich im dritten Jahre nach Beginn des russischen Angriffskrieges in bedrängter Lage. Bröckelt der internationale Rückhalt, könnte die Ukraine weitere schwere Verluste erleiden. Was wären die Konsequenzen? Die Politikwissenschaft schaut mittels der Konfliktforschung auf die Frage, was Kriegsenden beeinflusst und ob die Geschichte vergangener Kriegsenden mögliche Antworten auf die aktuellen Herausforderungen des Ukrainekrieges bieten kann.
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Im Gebäude des Museums Berlin-Karlshorst endete in der Nacht vom 8. auf den 9. Mai 1945 der Zweite Weltkrieg in Europa. 2024 jährt sich dieses historische Ereignis zum 79. Mal.
Das Museum gestaltet alljährlich zum 8. Mai ein besonderes Programm. Sie sind eingeladen zu einem Lesecafé mit historischen Zeitungen, Kaffee und Kuchen sowie zu einer besonderen Filmschau. Es finden Führungen statt uvm. Der Tag endet mit einem Abendvortrag zum Thema Kein Ende des Ukrainekrieges? Erfahrungen aus Kriegsenden der Vergangenheit.
Der Eintritt ist frei.
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Begleitveranstaltung zur Open-Air-Ausstellung Blockierte Sieger – Geteiltes Berlin. 75 Jahre Luftbrücke.
Vortrag und Diskussion am Flughafen Tempelhof
Den Gegenwartsbezügen der Luftbrücke widmen sich Bernd Stöver (Universität Potsdam) und Jürgen Lillteicher (AlliiertenMuseum) / Begrüßung: Anna Lena Joisten (Tempelhof Projekt GmbH)
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Im Rahmen der Seniorenuniversität des Stadtbezirks Lichtenberg bietet das Museum einen Rundgang an, der besonders die jüdischen Opfer auf dem Gebiet der Sowjetunion in den Blick nimmt.
Die Führung ist kostenfrei.
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Vortrag und Diskussion
mit PD Dr. Kai Struve (Universität Halle-Wittenberg) und Liana Blikharska (Gedenkmuseum für totalitäre Regime „Territorium des Terrors“, Lwiw)
Für Lwiw und die Westukraine bedeutete der Wechsel von der deutschen zur sowjetischen Herrschaft im Jahr 1944 kein Ende von Krieg und Gewalt. Der Vortrag wird die verschiedenen Gewaltkontexte und ihre Vorgeschichte skizzieren und dabei auch der Frage nachgehen, welche Bedeutung den damit verbundenen historischen Erfahrungen bis in die Gegenwart zukommt.
Der Eintritt ist frei.
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Vortrag und Diskussion
mit Dr. Aliaksandr Dalhouski (Geschichtswerkstatt Leonid Levin, Minsk) und Prof. Dr. Christoph Rass (Universität Osnabrück)
Aliaksandr Dalhouski und Christoph Rass forschen seit vielen Jahren gemeinsam zu deutschen Kriegsverbrechen in Belarus und haben gemeinsam mit Studierenden 2006 den Film „Ozarichi 1944“ produziert. In einem Vortrag sprechen die beiden Historiker über die Deportationen, die Bedeutung dieses Kriegsverbrechens für Deutschland und Belarus sowie die Erinnerungskultur in beiden Gesellschaften.
Der Eintritt ist frei.
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