Veranstaltungen

Open-Air-Theater "Der Sommer nach dem Krieg"

08.08.2020 16:00 - 08.08.2020 18:00

Vajswerk Recherche Theater Berlin präsentiert im Deutsch-Russischen Museum Berlin-Karlshorst:

 

Der Sommer nach dem Krieg. Stimmen aus Europa 1945

 

Termine sind: 

08.+09.| 15.+16.August | Sa.+So.| 16h

 

Für die Termine am 8.8. und 9.8. gibt es keine Karten mehr.

 

Der Weltkrieg in Europa ist zu Ende, jetzt ist Sommer, 1945 und 2020. Blicken wir zurück auf den Anfang, auf die Monate des Sommers nach den Jahren der Verwüstungen. Drei Historiker*innen sammelten Texte aus Europa, drei Schauspieler*innen tragen sie vor, im Garten des Museums in Karlshorst, am historischen Ort der deutschen Kapitulation vor 75 Jahren.

 

Im Sommer 1945 ►lernt eine junge Deutsche Demokratie, Schlangestehen, Wildkräuterspinat kochen ►macht sich ein aus der Gefangenschaft entlassener Wehrmachtssoldat auf den Weg zur Universität ►beginnt die dreimonatige Fahrt eines russischen Jungen aus der Zwangsarbeit in seine zerstörte Heimat ►sieht eine Überlebende der Leningrader Blockade ihren Vater wieder ►soll der ehemalige jugoslawische Zwangsarbeiter zu Hause vom Polarlicht in Norwegen berichten ►führt ein Cellist Tagebuch über eine Tournee durch die Ukraine ►suchen die US-Soldaten am Alexanderplatz nach Kaviar und die Rotarmisten bekommen dafür Nylons, Uhren, Präservative, Whisky ►kommen statt der Russen plötzlich die Franzosen ins Reinickendorfer Freibad ►verfolgt ein Soldat der Royal Army die Mühen der Reeducation ► bittet eine in der Illegalität überlebt habende „Sternträgerin“ die Berliner Behörden um Wiedereinstellung in den Schuldienst ►verlässt ein zehnjähriger Junge sein Versteck, das er erst als alter Mann wieder aufsuchen wird: „Ich frage mich, ob das Leben im allgemeinen nicht zwischen Erinnern und Vergessen, einem Versinken der Welt im Vergessen, und der fortdauernden Bemühung verläuft, das Vergangene zu bewahren, das nicht mehr ist: Menschen und Dinge, Orte und Situationen.“ (Michał Głowiński) ◄ Wir geben Echo, im Sommer 2020.

 

Mit Laura Mitzkus, Manolo Palma, Charles Toulouse

 

Recherche: Ingrid Damerow, Stefan Paul-Jacobs, Julien Drouart

 

Inszenierung: Christian Tietz

 

Die Veranstaltungen sind kostenlos; die Platzzahl ist begrenzt; die Regeln zum Umgang mit der Pandemie gelten. Melden Sie sich als Zuschauer*in bitte an: info@vajswerk.de. Sie erhalten dann eine Bestätigung.

 

Flyer als pdf

Eröffnung der Open-Air-Sonderausstellung "Postscriptum - 'Ostarbeiter' im Deutschen Reich"

22.08.2020 18:00 - 22.08.2020 20:00

Die Ausstellung „Postscriptum – ‚Ostarbeiter´ im Deutschen Reich“ der Gesellschaft Memorial erinnert an die sowjetischen Frauen, Männer und Kinder, die während des Zweiten Weltkrieges Zwangsarbeit für das NS-Regime leisten mussten. Sie wurde im Rahmen eines Bildungsprojekts mit Moskauer Schüler*innen und Studierenden erarbeitet und von der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ gefördert.

 

Die Ausstellung ist erstmals in Deutschland zu sehen. Sie wird in Kooperation mit dem Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit im Außengelände des Museums Berlin-Karlshorst präsentiert und kann daher auch außerhalb der Öffnungszeiten besichtigt werden.

 

Die Laufzeit der Ausstellung ist vom 20. August bis 4. Oktober 2020.

 

Programm der Ausstellungseröffnung:

  • Begrüßung (Carolin Savchuk - Museum Berlin-Karlshorst)
  • Grußworte (Ewelina Rudenko, Nikita Lomakin - KuratorInnen der Ausstellung/Memorial Moskau)
  • Gespräch zum Umgang mit NS-Zwangsarbeit in Deutschland und im postsowjetischen Raum (Dr. Christine Glauning - Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit, Ekaterina Makhotina – Universität Bonn, Carolin Savchuk - Moderation)
  • Im Anschluss Besichtigung der Ausstellung

 

Eintritt frei

 

Bitte melden Sie sich für Ihre Teilnahme an der Ausstellungseröffnung am 20. August an, unter kontakt@museum-karlshorst.de. Die Platzanzahl ist begrenzt. Es gelten die Regelungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie.

125 Jahre Karlshorst: Kino-Wochenschauen, Vorträge und Gespräche zur Geschichte des Berliner Pferderennsports

22.08.2020 20:00 - 22.08.2020 21:30

Am 22. August sowie am 29. August 2020, jeweils um 20 Uhr

 

Anlässlich des 125. Jubiläums von Karlshorst, das im kommenden Jahr feierlich begangen wird, widmen wir uns in zwei Veranstaltungen im August dem Pferdesport – und blicken dabei auch auf andere Ortsteile der Stadt.

Ein Filmprogramm mit wiederentdeckten Wochenschauen und historischen Dokumentarfilmen aus dem Bundesarchiv rahmt eine Reihe von sechs Kurzvorträgen, die sich mit der Geschichte der Rennbahn in der Karlshorster Wuhlheide, der Entwicklung des Pferdesports in Groß-Berlin und mit der Frage von Relevanz und Vereinnahmung unter wechselnden politischen und gesellschaftlichen Vorzeichen befassen.

Neben den Wortbeiträgen mit Filmausschnitten aus allen Zeiten werden ehemalige und aktive Fahrer*innen der Trabrennszene persönlich Erlebtes schildern und zur Debatte stellen. Die Themen der beiden Tage streifen so von der lokalen Geschichte zu den Sportstätten im Berlin der 20er Jahre. Sie führen in die spezifische Rolle des Pferdesports in den 30er Jahren, veranschaulichen die Ästhetisierung der Filmberichterstattung und erhellen das Verhältnis zwischen Mensch und Pferd im ›Nachpferdezeitalter‹.

 

Mit Stephan Brandt, Joachim Hain, Thomas Hartl, Dr. David de Kleijn, Prof. Dr. Michael Laschke, Dr. Jörg Morré, Prof. Dr. Lorenz Peiffer, Nele Saß, Harry Slaby, Alexander Zöller u.a.

 

Bitte melden Sie sich unter Angabe Ihrer Adressdaten und der Anzahl der Personen an unter: pferde@email.gmx. Sie erhalten eine Bestätigung.

 

Es gelten die Regelungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Die Veranstaltungen finden im Museumsgarten im Freien statt. Bitte ggf. Sitzkissen und Witterungsschutz mitbringen.

"Toast auf den Frieden" und Feuerwerk zum internationalen Tag des Kriegsendes 1945

02.09.2020 19:00 - 02.09.2020 22:00

Der „Toast auf den Frieden“ zum traditionellen Museumsfest am 8. Mai musste wegen der Corona-Pandemie ausfallen.

 

In diesem Jahr findet der „Toast auf den Frieden“ als Open-Air-Event statt – am 2. September 2020, dem Tag des internationalen Kriegsendes vor 75 Jahren. Nach den Atombombenabwürfen auf Hiroshima und Nagasaki endete mit der Kapitulation Japans am 2. September 1945 der Zweite Weltkrieg auch im pazifischen Raum.

 

Mit dem „Toast auf den Frieden“ möchten wir an das Kriegsende erinnern und auf den Frieden anstoßen. Von 19 bis 22 Uhr erwartet Sie Programm im Museumsgarten.

 

Eintritt kostenfrei

 

Programm

19 – 20:45 Uhr Taschenlampen-Führungen in den historischen Kapitulationssaal

20 – 22:00 Uhr Lichtinstallationen im Museumsgarten

19 – 20:30 Uhr Live-Musik

20:45 – 21:20 Uhr „Toast auf den Frieden“ mit Gästen von der Aktion Sühnezeichen Friedensdienst e.V.

21:20 Uhr Feuerwerk

 

Es gelten die Regelungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Es wird keine kulinarische Bewirtung geben und auch Picknicks dürfen nicht stattfinden. Für eine Teilnahme am Führungsangebot müssen vor Ort Kontaktdaten erfasst werden.