Im Museum sind die historischen Räume im Erdgeschoss mit dem Kapitulationssaal sowie der Museumsgarten geöffnet.

Derzeit gelten folgende Besuchsregeln:

  • Es besteht keine Testpflicht.
  • Vor Ort müssen die Personenangaben für die Kontaktnachverfolgung hinterlassen werden.
  • Auf dem Gelände gelten die allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln.
  • Das Tragen einer medizinischen Maske ist auf dem gesamten Gelände des Museums verpflichtend.

Am 18. Juni 2021 ist das Museum (Gebäude und Garten) aufgrund einer Veranstaltung erst ab 14.00 Uhr geöffnet.

Die Dauerausstellung sowie die Sonderausstellung „Von Casablanca nach Karlshorst“ bleiben noch geschlossen.
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Anlässlich des 80. Jahrestages des Überfalls auf die Sowjetunion thematisiert das Museum die vielfältigen Schicksalswege der sowjetischen Kriegsgefangenen und zeigt die Open-Air-Ausstellung "Dimensionen eines Verbrechens. Sowjetische Kriegsgefangene im Zweiten Weltkrieg".

Die Ausstellung wird am 18. Juni 2021 von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier eröffnet. Er wird während der Veranstaltung die zentrale Gedenkrede zum 80. Jahrestag des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion halten. (Aufgrund der Coronapandemie können wir keine Anmeldungen zur Ausstellungseröffnung entgegennehmen!)

Zur Eröffnungsveranstaltung wird es einen Livestream auf der Website des Bundespräsidialamtes geben: www.bundespraesident.de

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Podcast

Die Kapitulationsunterzeichnung in Berlin-Karlshorst in den Memoiren der Beteiligten

Zu hören sind wortwörtliche Auszüge aus den Erinnerungsberichten von:

Marschall Georgi Shukow: Oberkommandierender der 1. Belorussischen Front, die Berlin eingenommen hatte (zusammen mit der 1. Ukrainischen Front). Als kurzfristig ernannter Oberkommandierender der Roten Armee (auf dem europäischen Kriegsschauplatz) nahm er für die gesamte Rote Armee die Kapitulation entgegen.

Luftmarschall Sir Arthur Tedder: Stellvertreter Eisenhowers, dem Oberkommandierenden der westalliierten Truppen (Alliiertes Expeditionskorps).

General Jean de Lattre de Tassigny: Oberbefehlshaber der französischen Armee, der von seiner Regierung, der aus Großbritannien zurückgekehrten Exilregierung unter de Gaulle), entsandt wurde.

Hauptmann Harry C. Butcher: Eigentlich ein Rundfunkjournalist, der aber als Adjutant von Eisenhower zu dessen engstem Umfeld zählte. Er fährt als Eisenhowers Vertrauter mit nach Berlin.

Major Fritz Oppenheimer: Offizier der US-Armee und Berater in der juristischen Abteilung im Stab Eisenhowers. Er war als jüdischer Anwalt aus Berlin vor dem Holocaust in die USA geflohen. Er wurde wegen seiner Deutschkenntnisse als ständiger Begleiter („Aufpasser“) der deutschen Delegation eingesetzt.

Hier gibt es weitere Hintergrundinformationen.