Besuchsregeln des Museums:

Im Museum sind die Dauerausstellung und der historische Saal der Kapitulation für Besucher*innen zugänglich. Im Museumsgarten zeigt das Museum die Open-Air-Ausstellungen "Dimensionen eines Verbrechens. Sowjetische Kriegsgefangene im Zweiten Weltkrieg" sowie „Postscriptum – ‚Ostarbeiter' im Deutschen Reich“.

Derzeit gelten folgende Besuchsregeln für Einzelbesucher*innen:

  • Derzeit können sich max. 40 Personen zeitgleich im Museumsgebäude aufhalten. Bitte melden Sie daher Ihren Besuch telefonisch unter 030 501 508 10 an oder über das Online-Terminbuchungssystem.
  • Für den Besuch der Ausstellungen im Museumsgebäude gilt die 2G-Regel und das Tragen einer FFP2-Maske ist verpflichtend. Bitte weisen Sie Ihren Impfstatus in digitaler Form nach.
  • Für den Museumsgarten gilt die 3G-Regelung und das Tragen einer FFP2-Maske wird empfohlen und ist bei starkem Besucheraufkommen verpflichtend.
  • Auf dem Gelände gelten die allgemeinen Abstands- und Hygieneregelnn.
  • Derzeit finden keine Präsenz-Veranstaltungen statt. Führungen finden im Außenbereich weiterhin statt.
  • Für die Teilnahme an Führungen gilt ebenfalls die 2G-Regel. Schüler*innen unter 18 gelten bei Vorlage des BVG- oder Schülerausweises als regelmäßig getestet und sind von der 2G-Regel ausgenommen. Wir bitten alle Gruppen, 5 - 10 Minuten vor Start der Führung zur Einlasskontrolle zu erscheinen.

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Das Museum Berlin-Karlshorst zeigt aus Anlass der drohenden Auflösung von Memorial International die Ausstellung „Postscriptum“.

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Wir suchen derzeit Verstärkung:

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27. Oktober 2021 - 60 Jahre Panzerkonfrontation am Checkpoint Charlie. Anlässlich dieses Ereignisses fand am historischen Ort eine Kooperationsveranstaltung mit dem AlliiertenMuseum, dem Berliner Kolleg Kalter Krieg am Institut für Zeitgeschichte München-Berlin und der Stiftung Berliner Mauer statt. Hier gelangen Sie zum Mitschnitt des Abends.

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80 Jahre Überfall auf die Sowjetunion:

Anlässlich des 80. Jahrestages des Überfalls auf die Sowjetunion thematisiert das Museum die vielfältigen Schicksalswege der sowjetischen Kriegsgefangenen und zeigt die Open-Air-Ausstellung "Dimensionen eines Verbrechens. Sowjetische Kriegsgefangene im Zweiten Weltkrieg".

Zur Ausstellung findet von September 2021 bis März 2022 ein Begleitprogramm statt. Weitere Informationen finden Sie hier.

Die Ausstellung wurde am 18. Juni 2021 von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier eröffnet. Er hielt während der Veranstaltung die zentrale Gedenkrede zum 80. Jahrestag des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion.

Die Rede des Bundespräsidenten als pdf und als Videomitschnitt.

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Jeden Sonntag finden öffentliche Führungen statt: 

  • So 11 Uhr Stadtteilführung "Geheimes Karlshorst. Spurensuche im ehemaligen sowjetischen Sperrgebiet"
    (Achtung, nur bis einschl. 31.10.2021; Winterpause ab November bis zum Frühjahr 2022)
     
  • So 15 Uhr öffentliche Führung durch die Open-Air-Ausstellung "Dimensionen eines Verbrechens. Sowjetische Kriegsgefangene im Zweiten Weltkrieg"; es gilt die 3G-Regel!
    (keine öffentlichen Führungen am 26.12.21 und am 02.01.2022; letzter Führungstermin am 16.01.2022) 

Hier finden Sie dazu weitere Informationen.

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Memoiren-Podcast: Die Kapitulationsunterzeichnung in Berlin-Karlshorst

Die Kapitulationsunterzeichnung in Berlin-Karlshorst in den Memoiren der Beteiligten

Zu hören sind wortwörtliche Auszüge aus den Erinnerungsberichten von:

Marschall Georgi Shukow: Oberkommandierender der 1. Belorussischen Front, die Berlin eingenommen hatte (zusammen mit der 1. Ukrainischen Front). Als kurzfristig ernannter Oberkommandierender der Roten Armee (auf dem europäischen Kriegsschauplatz) nahm er für die gesamte Rote Armee die Kapitulation entgegen.

Luftmarschall Sir Arthur Tedder: Stellvertreter Eisenhowers, dem Oberkommandierenden der westalliierten Truppen (Alliiertes Expeditionskorps).

General Jean de Lattre de Tassigny: Oberbefehlshaber der französischen Armee, der von seiner Regierung, der aus Großbritannien zurückgekehrten Exilregierung unter de Gaulle), entsandt wurde.

Hauptmann Harry C. Butcher: Eigentlich ein Rundfunkjournalist, der aber als Adjutant von Eisenhower zu dessen engstem Umfeld zählte. Er fährt als Eisenhowers Vertrauter mit nach Berlin.

Major Fritz Oppenheimer: Offizier der US-Armee und Berater in der juristischen Abteilung im Stab Eisenhowers. Er war als jüdischer Anwalt aus Berlin vor dem Holocaust in die USA geflohen. Er wurde wegen seiner Deutschkenntnisse als ständiger Begleiter („Aufpasser“) der deutschen Delegation eingesetzt.

Hier gibt es weitere Hintergrundinformationen.