Архив мероприятий

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Eine Veranstaltung im Rahmen der Berlin Freedom Week

Wie erinnert eine Gesellschaft im Exil? Die Proteste in Belarus 2020/21 haben politische wie erinnerungskulturelle Brüche sichtbar gemacht. Dabei spielte das Erinnern an den Zweiten Weltkrieg, dessen Ende sich 2020 zum 75. Mal jährte, eine wichtige Rolle. Neben der staatlichen Geschichtspolitik entsteht im Exil ein neuer Raum des Erinnerns – frei von Zensur, doch geprägt von Entwurzelung. Die Veranstaltung beleuchtet, wie Belarus:innen im Exil im „Free Belarus Museum“ in Warschau Geschichte und Gegenwart verknüpfen und Erinnerung als Form zivilen Widerstands begreifen.

Podiumsgespräch mit:
Alla Stashkevic (Free Belarus Museum, Warschau)
Dr. Kristiane Janeke (Zentrum Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr, Potsdam)
Ingo Petz (Autor und Journalist der Osteuropaplattform dekoder, Berlin)

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Fünf Jahre nach dem Start des Ausstellungsprojekts „Dimensionen eines Verbrechens. Sowjetische Kriegsgefangene im Zweiten Weltkrieg“ ziehen wir Bilanz. Wie hat sich das Projekt seit 2020 entwickelt? Welche Perspektiven ergeben sich heute? Darüber sprechen wir anlässlich der Veröffentlichung der Online-Version.

In den vergangenen Jahren wurde das Projekt von tiefgreifenden Debatten und politischen Umbrüchen begleitet – insbesondere durch den umfassenden russischen Angriff auf die Ukraine im Februar 2022. Der Krieg wirkt sich bis heute stark auf Forschung und erinnerungspolitische Diskussionen aus.

Vortrag und Moderation
Dr. Babette Quinkert | Museum Berlin-Karlshorst

Podiumsgespräch
Dr. Sandra Dahlke | Max Weber Netzwerk Osteuropa
Dr. Elke Gryglewski | Stiftung niedersächsische Gedenkstätten
Dominik Tomenendal | Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

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22 июня 1941 года под кодовым названием «Операция Барбаросса» Германия начала войну на уничтожение против Советского Союза. Эта война с самого начала планировалась как война на уничтожение и привела к массовым преступлениям. Ни в одной другой стране Европы Вторая мировая война не потребовала столько жертв: погибло около 27 миллионов советских граждан, в том числе около 14 миллионов мирных жителей.

В честь годовщины будет организовано несколько бесплатных экскурсий.

15:00 — экскурсия на русском языке

В этот день посетителям также бесплатно предоставляется аудиогид.

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Две экскурсии 9 мая 2025 года дают обзор исторического места капитуляции.

15:00 – Экскурсия на немецком языке.
15.30 – Экскурсия на русском языке.

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Вторая мировая война в Европе закончилась в здании Музея Берлин-Карлсхорст в ночь с 8 на 9 мая 1945 года. Главнокомандующие вермахта безусловно сдались всем четырём победившим державам: Советскому Союзу, США, Великобритании и Франции.

8 мая 2025 года исполняется 80 лет этому историческому событию. В этот важный день Музей Берлин-Карлсхорст организует специальную программу.

Основное внимание будет уделено чествованию освобождения от нацизма и личной памяти жертв немецких преступлений во Второй мировой войне.

Вход свободный.

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3. апреля 2025, 18:00

Gulag und Arbeitslager

Veranstaltungsreihe „Geschichte(n) schreiben: Der Zweite Weltkrieg in Literatur und Wissenschaft“

in Kooperation mit dem ZOiS Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien

Es lesen und diskutieren:

Viktor Funk, Journalist und Autor. In seinem Roman Wir verstehen nicht, was geschieht erzählt er die Geschichte von Lew Mischenko, einem Überlebenden von NS-Lagern sowie des sowjetischen Gulag-Systems, und die Herausforderungen, Traumata und Beziehungen, die aus dieser Vergangenheit hervorgegangen sind.
Felicitas Fischer von Weikersthal ist Osteuropahistorikerin mit einem Schwerpunkt auf Gulag Studies. In Forschung und Lehre befasste sie sich sowohl mit der Geschichte der sowjetischen Zwangsarbeitslager als auch mit den Erinnerungskulturen in der Russischen Föderation und Europa.
Dr. Nina Frieß, Wissenschaftliche Mitarbeiter am Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien (Moderationn)
Begleitet von Izabella Goldstein, Sängerin

Der Eintritt ist frei.

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Vortrags- und Diskussionsabend

Der Zweite Weltkrieg begann und endete nicht überall zur gleichen Zeit und nicht auf die gleiche Weise. Diese Veranstaltung wirft einen globalen Blick auf die Chronologie, Dynamik und die Folgen des Krieges, insbesondere auf die Rolle der Sowjetunion, Chinas und Japans.

Mit:
Andreas Renner (Universität München)
Hideto Tsuboi (Waseda University, Japan)
Moderation: Jörg Morré (Museum Berlin-Karlshorst)

Der Eintritt ist frei.

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13. марта 2025, 18:00

Flucht, Vertreibung, Deportation

Die Veranstaltung findet auf Deutsch statt. Eine Simultanübersetzung ins Englische wird angeboten.

Veranstaltungsreihe „Geschichte(n) schreiben: Der Zweite Weltkrieg in Literatur und Wissenschaft“

Veranstaltungsort: Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien, Mohrenstr. 60, 10117 Berlin

Es lesen und diskutieren:

Vytene Muschick, Übersetzerin von Dalia Grinkevičiūtė Aber der Himmel grandios.
Jurga Vilė, Autorin des Sibirischen Haiku.
Dr. Félix Krawatzek, Politikwissenschaftler am Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien und PI des ERC-Projekts MoveMeRU. Er wird über Forschungsarbeiten sprechen, in denen untersucht wurde, wie Erinnerungen an Vertreibung und Deportation in Estland zwischen den Generationen weitergegeben werden.

Der Eintritt ist frei.

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6. марта 2025, 19:00

Ein Krieg wie kein anderer

Buchpräsentation in Kooperation mit der Topographie des Terrors

Veranstaltungsort: Topographie des Terrors

Teilnahme vor Ort oder im Livestream möglich: http://www.topographie.de/livestream/

Mit:

  • Prof. Dr. Jochen Hellbeck, New Brunswick
  • Dr. Jörg Morré

Der Eintritt ist frei.

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13. февраля 2025, 18:00

Frauen in der Weitergabe von Geschichte

Veranstaltungsreihe „Geschichte(n) schreiben: Der Zweite Weltkrieg in Literatur und Wissenschaft“

in Kooperation mit dem ZOiS Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien

Es lesen und diskutieren:

  • Irene Langemann, Filmemacherin und Schriftstellerin, deren biografische Erlebnisse als Grenzgängerin zwischen Russland und Deutschland ihre künstlerische Arbeit prägen. Sie ist Autorin des Romans Das Gedächtnis der Töchter.
  • Dr. Alina Bothe, Projektleiterin #LastSeen: Bilder der NS-Deportationen, Selma Stern Zentrum für Jüdische Studien Berlin-Brandenburg, Freie Universität Berlin
  • Dr. Jörg Morré, Direktor des Museums Berlin-Karlshorst (Moderationn)
  • Begleitet vom Frauenvokalensemble „Tsangala“

Der Eintritt ist frei.

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