Архив мероприятий

Sowjetische Kriegsgefangene in deutschen Diensten. Kooperation, Kollaboration, Organisation?

12.05.2022 19:00 - 12.05.2022 20:30

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Begleitprogramms zur Ausstellung "Dimensionen eines Verbrechens. Sowjetische Kriegsgefangene im Zweiten Weltkrieg" statt. Prof. Dr. Thomas Sandkühler von der Humboldt-Universität zu Berlin hält einen Vortrag zum Thema "Sowjetische Kriegsgefangene in deutschen Diensten. Kooperation, Kollaboration, Organisation?" im Museum Berlin-Karlshorst.

 

Das nationalsozialistische Deutschland brachte während der „Aktion Reinhardt“ im sog. Generalgouvernement Polen mindestens eineinhalb Millionen jüdische Frauen, Männer und Kinder um. Sie wurden in der Nähe ihrer Wohnorte erschossen oder in die Vernichtungslager Belzec, Sobibor und Treblinka verschleppt und dort mit Motorabgasen erstickt. Die „Aktion Reinhardt“ stand lange Zeit ganz im Schatten von Auschwitz-Birkenau als Tat- und Erinnerungsort - ebenso wie die weitgehend vergessene Ermordung von rund drei Millionen sowjetischer Kriegsgefangener, die im deutschen Gewahrsam verhungerten und erschossen wurden.

 

Zwischen beiden Verbrechenskomplexen bestanden vielfache Zusammenhänge. Am sinnfälligsten ist die Rekrutierung von Kriegsgefangenen als Hilfspolizisten der SS, die in einem besonderen Lager ausgebildet und anschließend bei Wachdiensten in deutschen Einrichtungen eingesetzt wurden. In den Vernichtungslagern der „Aktion Reinhardt“ stellten diese „Trawnikis“ sogar die Mehrheit des Personals.

 

Helfer wie die Trawniki-Männer waren das „Fußvolk“ der Täter und das personelle Rückgrat der Tatapparate. Wie ist dieses Verhalten der früheren Soldaten zu erklären? Wie ist es politisch zu beurteilen? Handelte es sich um Kollaboration oder Kooperation? Wie groß war der Zwang zum Mittun? Diese Fragen stehen neben der Realgeschichte der „Trawniki“-Formationen im Vordergrund des Vortrags von Thomas Sandkühler, der unlängst eine Monographie über „fremdvölkische“ Hilfspolizisten in deutschen Diensten veröffentlicht hat.

 

Begrüßung: Jörg Morré (Direktor des Museums Berlin-Karlshorst)

Moderation: Babette Quinkert (Kuratorin der Sonderausstellung "Dimensionen eines Verbrechens. Sowjetische Kriegsgefangene im Zweiten Weltkrieg)

 

Der Eintritt ist frei.

 

Bitte melden Sie sich zur Veranstaltung an unter schroeder@museum-karlshorst.de.

 

Foto: Biografien-Informationstafeln in der Open-Air-Ausstellung "Dimensionen eines Verbrechens", Harry Schnitger, Museum Berlin-Karlshorst

8 мая 2022 года - 77-я годовщина окончания Второй мировой войны в Европе

08.05.2022 12:00 - 08.05.2022 22:30

Традиционный музейный фестиваль НЕ состоится.

 

ПРОГРАММА на 8 мая 2022 года –

77-я годовщина окончания Второй мировой войны в Европе

 

10:00 – 20:00: Открытые экскурсии в сопровождении гида

Предварительная регистрация не требуется.

  • «Историческое место капитуляции. Окончание войны в Европе 8 мая 1945 года» в 10:00/14:00/18:00
  • «Масштабы преступления. Советские военнопленные во Второй мировой войне» в 12:00/16:00/20:00
  • «Постскриптум. Остарбайтеры в германском рейхе» – выставка Российской правозащитной организации «Мемориал» в 11:00/17:00/19:00

 

13:00: Экуменическая служба (мероприятие сторонней организации)

15:00: Церемония памяти и возложения венков Союзом преследуемых национал-социалистическим режимом (VVN)/Союзом антифашистов при участии района Лихтенберг г. Берлина (мероприятие сторонней организации)

 

22:00: «Призыв к миру»

с музыкальным сопровождением Йоханны Крумин (вокал), Ирины Жуковской (фортепиано) и Дмитрия Соколова (виолончель) в историческом Зале капитуляции и в саду Музея

 

Количество мест в Зале капитуляции ограничено из-за пандемии коронавирусной инфекции. Мы просим Вас зарегистрироваться до 4 мая 2022 года в электронной форме под адресом neuner@museum-karlshorst.de. Не позднее 6 мая мы сообщим вам, может ли ваша регистрация быть удовлетворена. Для тех, кому не достанется места в зале, мероприятие будет транслироваться в саду Музея.

 

В понедельник 9 мая Музей будет открыт для посетителей с 10:00 до 18:00.

 

При посещении музея 8-9 мая 2022 года просим обратить внимание на следующие правила:

Gefallen – Gefangen – Begraben. Kriegsgräberstätten sowjetischer Kriegsgefangener seit 1945 (mit Jens Nagel, Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain)

17.03.2022 19:00 - 17.03.2022 20:30

Im Rahmen des Begleitprogramms zur Ausstellung "Dimensionen eines Verbrechens. Sowjetische Kriegsgefangene im Zweiten Weltkrieg" widmet sich der Vortrag von Jens Nagel, von der Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain, dem Thema "Gefallen – Gefangen – Begraben. Kriegsgräberstätten sowjetischer Kriegsgefangener seit 1945".

 

Soldatenfriedhöfe sowjetischer Kriegsgefangener waren bis zur deutschen Wiedervereinigung in der öffentlichen Wahrnehmung von Soldatenfriedhöfen marginalisiert. Im sowjetischen Machtbereich wurden infolge stalinistischer Repression die Namen der Opfer bewusst nicht genannt, denn Kriegsgefangenschaft war bis zum Zerfall der Sowjetunion ein Tabuthema. Sie passten nicht ins Narrativ vom siegreichen Großen Vaterländischen Krieg. Ihre Grabstätten wurden sehr häufig umgedeutet und so gestaltet, dass sie für die Erinnerung an alle sowjetischen Opfer des Kampfes gegen den Faschismus genutzt werden konnten.

 

Friedhöfe sowjetischer Kriegsgefangener wurden in der Bundesrepublik als Provokation betrachtet. Denkmäler wurden geschliffen und gerade die Friedhöfe an ehemaligen Standorten von Lagern mit zehntausenden von Opfern umfassend umgestaltet und umgedeutet. Erst mit der deutschen Wiedervereinigung und den Auseinandersetzungen um die Verstrickung der Wehrmacht in die nationalsozialistischen Verbrechen ab Mitte der 1990er Jahre nahm die wissenschaftliche Beschäftigung mit den sowjetischen Kriegsgefangenen an Fahrt auf und die Gestaltung der Soldatenfriedhöfe rückte verstärkt in den öffentlichen Fokus.

 

Begrüßung: Jörg Morré (Direktor des Deutsch-Russischen Museums Berlin-Karlshorst) / Moderation: Babette Quinkert (Kuratorin der Sonderausstellung "Dimensionen eines Verbrechens. Sowjetische Kriegsgefangene im Zweiten Weltkrieg)

 

Der Eintritt ist frei.

 

Bitte melden Sie sich zur Veranstaltung an unter schroeder@museum-karlshorst.de.

Für die Teilnahme gilt die 2G-Plus-Regelung (geimpft oder genesen sowie zusätzlich getestet oder geboostert).

 

Foto: Medienstation in der Ausstellung "Dimensionen eines Verbrechens" zu Gedenkorten und historischen Fotografien (MBK, Harry Schnitger)

Personen – Daten – Sätze. Digitale Medien und Erinnerung an sowjetische Kriegsgefangene (mit Heike Winkel, Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.)

25.01.2022 19:00 - 25.01.2022 19:30

Nach der Unterbrechung im November und Dezember 2021 nehmen wir das Begleitprogramm zur Ausstellung "Dimensionen eines Verbrechens. Sowjetische Kriegsgefangene im Zweiten Weltkrieg" wieder auf. Heike Winkel vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. wird einen Vortrag zu folgendem Thema halten: "Personen – Daten – Sätze. Digitale Medien und Erinnerung an sowjetische Kriegsgefangene".

 

Systematische Digitalisierung von Beständen ist heutzutage Standard im Achivwesen. Auch für die Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg im Allgemeinen und sowjetische Kriegsgefangene im Besonderen sind elektronische Datenbanken unverzichtbar und allgegenwärtig. Sie tragen Quellenmaterial zusammen, das analog oft schwer zugänglich und unzusammenhängend ist und machen es niederschwellig verfügbar. Dadurch wirken sie wie Katalysatoren der Erinnerung. Viele Menschen können nun relativ leicht bisher unbekannte oder unvollständige Familiengeschichten rekonstruieren. Für Forschende bieten Datenbanken hervorragende Recherchemöglichkeiten durch komplexe Abfragen. Mit Blick auf die jahrzehntelange Marginalisierung der Erinnerungen an sowjetische Gefangene ist dies eine bemerkenswerte Entwicklung.

 

Der Vortrag untersucht virtuelle Archive als Medien der Veränderung von kollektiver und individueller Erinnerung an sowjetische Kriegsgefangene in Russland und Deutschland. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf den Datenbanken des Projekts „Sowjetische und deutsche Kriegsgefangene“.

 

Begrüßung und Moderation: Jörg Morré (Direktor des Deutsch-Russischen Museums Berlin-Karlshorst)

 

Bitte melden Sie sich zur Veranstaltung an unter schroeder@museum-karlshorst.de.

Für die Teilnahme gilt die 2G-Plus-Regel (geimpft oder genesen sowie negativ getestet oder mit Booster-Impfung).

 

Foto: Gefangenenkolonne, bei Gschatsk im Gebiet Smolensk, November 1941 (Foto privat: Albert Dieckmann, Museum Berlin-Karlshorst)

От горячей точки к мифу: Танковое противостояние на Чекпойнт Чарли в 1961 г.

27.10.2021 19:00 - 27.10.2021 20:30

Мероприятие проводится на немецком языке. Музей издает брошюру на немецком и русском языках, которую можно приобрести за 5 евро здесь.

 

60 лет назад, 27 октября 1961 г., на пограничном переходе на Фридрихштрассе, противостояли,  угрожая друг другу,  американские и советские танки. Сообщения об этом и фотографии  противостояния распространились со скоростью лесного пожара и сделали Чекпойнт Чарли известным во всем мире. Через 16 часов танки отступили, две сверхдержавы достигли мирного  соглашения.

 

В связи с этими событиями на историческом месте состоится подиумная дискуссия с участием представителей  Музея союзников, Германо-российского музея Берлин-Карлсхорст, Берлинского колледжа «холодной войны» при Институте современной истории Мюнхен-Берлин, Фонда «Берлинская стена» и при поддержке панорамы «СТЕНА» и выставочного проекта «Черный ящик холодной войны».

 

Участвующие в дискуссии эксперты обсудят причины конфликта и его роль  в «холодной войне».  Было ли это лишь «бряцание оружием»,  рассчитанное на средства массовой информации,  или мир оказался на пороге новой войны?

 

«От «горячей точки к мифу: Танковое противостояние на Чекпойнт Чарли в 1961 г.»

Среда, 27 октября 2021 г., 19.00

Asisi-панорама «СТЕНА», Фридрихштрассе 205, 10117 Берлин

 

Программа:

Приветствие:  д-р Юрген Лиллтайхер (Музей союзников)

Вступительный доклад:  д-р Сузанне Муле (Фонд «Берлинская стена»)

Дискуссия:

Проф. д-р Сузанне Шаттенберг (Университет Бремен)

Д-р Андреас  Этгес (Университет Людвига-Максимилиана, Мюнхен)

Модератор: д-р Йорг Морре (Германо-российский музей Берлин-Карлсхорст)

 

Запись мероприятия можно найти здесь: YouTube-канал музея Берлин-Карлсхорст.

Количество мест в здании панорамы «Стена» ограничено. Просим предварительно зарегистрироваться до 22 октября: bkkk@ifz-muenchen.de

 

О произошедших 60 лет назад событиях будет напоминать  также крупноформатная проекция исторических фотографий на стену здания по адресу Mauerstrasse 93. Выставка «Черный ящик холодной войны» в этот вечер продлевает время работы.

 

К мероприятию подготовлена брошюра «Союзники в разделенном городе. «Холодная война»  в Берлине», которую во время мероприятия можно приобрести по цене 5 евро. В последующем она будет доступна в музейном магазине или онлайн hier online. Двуязычная брошюра выпущена на немецком и английском,  а также на немецком и русском языках.

 

Фото:  US-Army Heritage and Education Center

„… ein notwendiges Übel“ – Der Arbeitseinsatz der sowjetischen Kriegsgefangenen im Reichsgebiet

12.10.2021 19:00 - 12.10.2021 21:00

Am 12.10.2021 um 19 Uhr findet die zweite Vortragsveranstaltung im Rahmen des Begleitprogramms zur Sonderausstellung "Dimensionen eines Verbrechens. Sowjetische Kriegsgefangene im Zweiten Weltkrieg" statt. Das Begleitprogramm vertieft die Themen der Ausstellung.

 

„… ein notwendiges Übel“ – Der Arbeitseinsatz der sowjetischen Kriegsgefangenen im Reichsgebiet

mit Rolf Keller (Stiftung niedersächsische Gedenkstätten)

 

Im Verlauf des Krieges wurden in der deutschen Kriegswirtschaft zunehmend Kriegsgefangene und ausländische Zwangsarbeiter beschäftigt. Nach dem Überfall auf die Sowjetunion kamen wegen des notorischen Arbeitskräftemangels trotz ideologischer Bedenken auch im Reichsgebiet sowjetische Kriegsgefangene zum Einsatz. Unzureichende Verpflegung, brutale Behandlung und harte Arbeitsbedingungen verursachten im Herbst/Winter 1941/42 eine hohe Todesrate. Nach dem Scheitern der Blitzkriegsstrategie im Krieg gegen die Sowjetunion und dem damit verbundenen drastischen Anstieg des Arbeitskräftebedarfs wurde die Behandlung der Kriegsgefangenen im Frühjahr 1942 den Sachzwängen angepasst, so dass sich ihre Situation allmählich besserte, jedoch weiterhin nicht annähernd derjenigen der Kriegsgefangenen aus anderen Staaten entsprach.

 

Rolf Keller hat zu den sowjetischen Soldat_innen in den Kriegsgefangenen- und Konzentrationslagern im Deutschen Reich geforscht und Veröffentlichungen unter anderem zu ihrem Arbeitseinsatz vorgelegt. Sein Vortrag wird durch zeitgenössische Fotografien und Dokumente illustriert.

 

Der Eintritt ist frei.

 

Bitte melden Sie sich zur Veranstaltung an unter schroeder@museum-karlshorst.de.

Für die Teilnahme gilt die 3G-Regel (geimpft, getestet, genesen).

 

(Foto: Kriegsgefangene bauen einen Knüppeldamm, Jerschitschi bei Roslawl, 19. September 1941, PK: Mehls, Bundesarchiv, Koblenz)

Sowjetische Kriegsgefangene im Sommer 1941 - Der Beginn der Massenmorde. Das Beispiel Litauen

16.09.2021 19:00 - 16.09.2021 21:00

Das Museum Berlin-Karlshorst rahmt die Sonderausstellung "Dimensionen eines Verbrechens.Sowjetische Kriegsgefangene im Zweiten Weltkrieg" mit einem Begleitprogramm. Von September 2021 bis März 2022 bietet die Veranstaltungsreihe vertiefende Einblicke in Einzelaspekte der Ausstellungsthemen.

 

Die erste Veranstaltung findet am 16.09.2021 um 19 Uhr statt:

"Sowjetische Kriegsgefangene im Sommer 1941 - Der Beginn der Massenmorde. Das Beispiel Litauen"

mit Christoph Dieckmann

 

Nach dem Überfall auf die Sowjetunion im Juni 1941 rückte die Wehrmacht auf litauischem Territorium schnell vor. Die Rote Armee führte nur einige Rückzugsgefechte. Gleichwohl gerieten hunderttausende sowjetische Armeeangehörige in deutsche Kriegsgefangenschaft. Die Wehrmacht errichtete in vielen litauischen Städten, Dörfern und auf freiem Feld improvisierte Lager. In diesen starben bis April 1942 fast 170.000 Gefangene.

Christoph Dieckmann hat erste Forschungen zu den sowjetischen Kriegsgefangenen in Litauen geleistet, deren Opferzahl zunächst sogar die der dortigen jüdischen Bevölkerung übertraf. Das Geschehen in Litauen gibt uns zahlreiche Hinweise auf die größeren Zusammenhänge der deutschen Massenverbrechen.

 

Der Eintritt ist frei.

 

Bitte melden Sie sich zur Veranstaltung an unter schroeder@museum-karlshorst.de. Für die Teilnahme gilt die 3G-Regel (geimpft, getestet, genesen).

Tag des offenen Denkmals 2021

11.09.2021 10:00 - 12.09.2021 18:00

Am Wochenende zum Tag des offenen Denkmals in Berlin bieten wir auch in diesem Jahr wieder ein Programm an.

 

SAMSTAG, 11.9.20:

10 – 14 Uhr: „Live-Speaker“ zu den Panzern im Museumsgarten

14 – 18 Uhr: „Live-Speaker“ zur Kapitulation am 8. Mai 1945

Stadtteilführungen:

10 Uhr und 14 Uhr: „Geheimes Karlshorst“ – das ehemalige sowjetische Sperrgebiet

12 Uhr und 16 Uhr: „Das Karlshorster Flugfeld – Militärstützpunkt seit 1916“. In Kooperation mit den Geschichtsfreunden Karlshorst im Kulturring in Berlin e.V.
 

SONNTAG, 12.9.20:

10 – 14 Uhr: „Live-Speaker“ zu den Panzern im Museumsgarten

14 – 18 Uhr: „Live-Speaker“ zur Kapitulation am 8. Mai 1945

Stadtteilführungen:

10 Uhr und 14 Uhr: „Geheimes Karlshorst“ – das ehemalige sowjetische Sperrgebiet

12 Uhr und 16 Uhr: „Das Karlshorster Flugfeld – Militärstützpunkt seit 1916“. In Kooperation mit den Geschichtsfreunden Karlshorst im Kulturring in Berlin e.V.

 

Des Weiteren ist an diesem Wochenende letztmalig die Sonderausstellung „Von Casablanca nach Karlshorst“ geöffnet, die das Museum anlässlich des 75. Jahrestages des Endes des
Zweiten Weltkrieges in Europa zeigte.

 

Das allgemeine Programm zum Tag des offenen Denkmals in Berlin finden Sie hier.

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  • Wir bitten um Verständnis dafür, dass es bei Einlass in das Museumsgebäude, in die Dauer- und Sonderausstellung und zu den Stadtteilführungen zu Wartezeiten kommen kann, da wir weiterhin geltende Personenzahlbeschränkungen im Zusammenhang mit den Covid19-Hygieneauflagen einhalten müssen.
  • Eine Vorab-Anmeldung zu den Stadtteilführungen ist nicht möglich, bitte melden Sie sich zum jeweiligen Wunschtermin vor Ort an! Eine Teilnahme können wir aufgrund der Personenzahlbeschränkung nicht garantieren.
  • Wir empfehlen das Tragen einer Maske auf dem Museumsgelände und während der Stadtteilführungen. Im Gebäude ist das Tragen einer medizinischen Maske verpflichtend.
     
  • Eine Bewirtung auf dem Museumsgelände ist leider auch in diesem Jahr nicht möglich.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte per Mail an kontakt@museum-karlshorst.de! Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Leningrad Blockade - Memory and the Russian Narrative

09.09.2021 11:00 - 09.09.2021 13:00

Am 8. September jährt sich der Beginn der Leningrader Blockade zum 80. Mal.

Im Museum Berlin-Karlshorst findet in Kooperation mit Peaceline anlässlich am 9. September 2021 um 11 Uhr eine Online-Diskussion statt: „Leningrad Blockade - Memory and the Russian Narrative".

 

Dr. Jörg Morré, Direktor des Museums, wird eine kurze thematische Einführung geben und dabei darauf eingehen welche Rolle die Wehrmacht spielte und welche Folgen die Leningrader Blockade für die Bevölkerung hatte. Anschließend folgt das Gespräch mit den PEACE LINE-Teilnehmerinnen und Teilnehmern - im Museum werden 20 junge Menschen aus 10 europäischen Nationen diskutieren.

Sie sind herzlich eingeladen, die Diskussion live auf facebook zu verfolgen und sich auch per Chat an der Diskussion zu beteiligen. Die Veranstaltung findet auf Englisch statt. 

 

Hier der Link zum Livestream: https://fb.me/e/2BVobpuhF

Friedensfahrt der Volkssolidarität Berlin

04.09.2021 11:00 - 04.09.2021 15:00

Am 4. September 2021 um 12 Uhr ist das Deutsch-Russische Museum Berlin-Karlshorst einer von zwei Startpunkten der Friedensfahrt der Volkssolidarität Berlin.

 

Die Fahrradtour führt entlang zweier Routen bis zum Alice-Salomon-Platz. Dazu Näheres sowie Informationen zur Teilnahme finden Sie hier. 

 

Für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Friedensfahrt finden um 11 Uhr und um 12:30 Uhr Führungen durch das Museum statt.

Ausstellungseröffnung "Vergesst uns nicht..." und Abendveranstaltung in der Gedenkstätte Opfer der Euthanasie-Morde Brandenburg/Havel

01.09.2021 10:00 - 01.09.2021 20:00

Die Ausstellung "Vergesst uns nicht..." des Deutsch-Russischen Museums Berlin-Karlshorst eröffnet am 1. September 2021 um 10 Uhr in der Gedenkstätte Opfer der Euthanasie-Morde in Brandenburg/Havel.

 

Vor 81 Jahren wurden mehr als 9000 Patientinnen und Patienten in der „Euthanasie“-Tötungsanstalt in der Stadt Brandenburg ermordet. Daran erinnert die Gedenkstätte mit einem umfassenden Programm.

 

Am Abend lädt die Gedenkstätte zu einem Podiumsgespräch in die Medizinische Hochschule Brandenburg ein. Über das Thema Krieg und „Rassenhygiene“ sprechen u.a. Dr. Irina Rebrova, Ausstellungskuratorin, sowie Herr Dr. Jörg Morré, Direktor des Deutsch-Russischen Museums Berlin-Karlshorst.

Mittwoch, der 1. September 2021, um 18:30 Uhr, Großer Hörsaal der Medizinischen Hochschule Brandenburg, Nicolaiplatz 19, 14770 Brandenburg an der Havel. Es gelten die aktuellen Hygiene-Regeln.

Bitte melden Sie sich für diese Veranstaltung per Mail unter anmeldung-brb@stiftung-bg.de oder unter Telefon 03381 – 79 35 113/-112 an. Sie können die Veranstaltung ebenso über Live-Stream bei YouTube verfolgen: https://youtu.be/inxULceZtQc

Sonderausstellung "VERGESSENE OPFER"

26.08.2021 10:00 - 29.08.2021 18:00

Für einen sehr kurzen Zeitraum zeigt das Deutsch-Russische Museum Berlin-Karlshorst eine weitere Sonderausstellung über die Geschichte der sowjetischen Kriegsgefangenen:

die Sonderausstellung „VERGESSENE OPFER“ des Internationalen Forschungszentrums für den Zweiten Weltkrieg Maribor, Slowenien

vom 26.–29. August 2021

 

Anlässlich des 80. Jahrestags des Überfalls auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941 zeigt das Internationale Forschungszentrum für den Zweiten Weltkrieg Maribor eine Ausstellung über die sowjetischen Kriegsgefangenen. Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft des Präsidenten der Republik Slowenien Borut Pahor.

 

Bis Kriegsende nahm die Wehrmacht etwa 5,7 Millionen Soldaten und Soldatinnen der Roten Armee gefangen. Von ihnen starben 3,3 Millionen. Damit sind sie eine der größten Opfergruppen deutscher Massenverbrechen.

 

Die Ausstellung „VERGESSENE OPFER“ aus Maribor zeigt Fotos und Dokumente über den Transport und das Leiden dieser lange missachteten, wenn nicht gar vergessenen Opfer in den vielen, von der Wehrmacht errichteten Kriegsgefangenenlagern in der Sowjetunion, in Deutschland, aber auch in anderen Ländern wie in Slowenien.

 

Auf ihrem Weg durch Europa wird die Ausstellung in Bergen-Belsen und Berlin Halt machen, bevor sie sich zur letzten Station im slowenischen Maribor begibt. Auch hier befand sich eines der Lager für sowjetische Kriegsgefangene, das Stalag XVIII D (306). In Maribor wird die Ausstellung Teil der Dauerausstellung des dortigen Museums werden.

 

Kooperationspartner des Internationalen Forschungszentrums für den Zweiten Weltkrieg Maribor sind bei dieser Ausstellung die Gedenkstätte Bergen-Belsen, das Deutsch-Russische Museum Berlin-Karlshorst, das Museum des Sieges, Moskau, die Botschaft der Republik Slowenien in Deutschland und die Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Slowenien.

 

Die Ausstellung ist deutschsprachig. Der Eintritt ist frei.

 

Aktuelle Hinweise zu COVID 19 bedingten Regelungen zum Museumsbesuch finden Sie hier.

Vernissage der Open-Air-Ausstellung "Dimensionen eines Verbrechens. Sowjetische Kriegsgefangene im Zweiten Weltkrieg"

18.06.2021 11:00 - 22.06.2021 12:30

К 80-летию нападения на Советский Союз выставка призвана привлечь внимание к истории советских военнопленных, сфокусировать внимание на их судьбах и привлечь к ним внимание широкой общественности.

 

22 июня 1941 года войска Германского рейха вторглись в Советский Союз. За все время войны вермахт взял в плен около 5,7 млн военнослужащих Красной Армии. Обращение с ними было преступным.  В общей сложности в плену погибло более трех миллионов советских военнопленных. Большое количество из них было расстреляно. Они попали под всеобщее подозрение в измене и оказались социально ущемлены на десятилетия.

 

Выставку откроет президент Германии Франком-Вальтером Штайнмайером. В ходе мероприятия он выступит с речью, посвященной 80-й годовщине вторжения Германии в Советский Союз (в связи с пандемией коронавируса мы не можем принять регистрацию на открытие выставки!)

Будет организована прямая трансляция церемонии открытия – ссылкa www.bundespraesident.de

«HochZuhaus – Истории из ограниченного пространства»

27.05.2021 19:00 - 27.05.2021 21:00

В рамках фестиваля Performing Arts Festival Berlin мы рады представить Вашему вниманию необычный проект:

Гимнастка на трапеции Яна Корб представляет «HochZuhaus – истории из ограниченного пространства»,  перформанс в городском пространстве, в ходе которого  будет происходить общение  между ней и двумя гостями музея, которые смогут побеседовать с артисткой, поднявшись к ней с помощью лестницы. За время двухчасового «танца»  в воздухе Яна Корб проведет с ними два десятиминутных разговора (на немецком, английском или русском языках). Зрители на земле станут свидетелями этого диалога.

Для участия во всех мероприятиях необходима очная регистрация: empfang@museum-karlshorst.de или здесь.

Более подробную информацию Вы найдете по ссылке. А здесь можно познакомиться с идеей проекта

Следующие cеансы в Музее Берлин-Карлсхорст:

28.05.2021: 19.00 – 21.00
29.05.2021: 15.00 – 17.00 (в том числе на русском языке) и 19.00 –
21.00

Zum Internationalen Museumstag: Digitale Einblicke in die Sammlung

16.05.2021 00:01 - 16.05.2021 23:59

Ein zentraler Aspekt der Museumsarbeit ist die vielfältige Sammlungstätigkeit. Das Museumsdepot umfasst mehr als 15.000 Objekte. Seit Mitte 2020 beschäftigt sich das Museum mit der Digitalisierung der Sammlung. Dafür ist es in der Online-Datenbank museum-digital Deutschland vertreten und baut seine Präsenz dort mit immer neuen Einträgen zu verschiedenen Objekten stetig aus. Ein Ziel ist es, die Sammlungstätigkeit, die zum großen Teil „hinter den Kulissen“ stattfindet, für das Publikum sichtbar und die einzelnen Objekte recherchierbar zu machen.

 

Zum Internationalen Museumstag 2021 präsentieren wir die ersten Ergebnisse und zeigen in einer besonderen Online-Zusammenstellung verschiedene Objekte aus der Dauerausstellung "Deutschland und die Sowjetunion im Zweiten Weltkrieg" sowie aus den historischen Räumen des Museumsgebäudes.

 

Den Link und weitere Details zur Objekt-Präsentation finden Sie hier ab dem 16. Mai 2021, zum internationalen Museumstag.

 

Hier geht es zu den vielfältigen Angeboten rund um den Internationalen Museumstag.

8 мая подкаст и виртуальный «тост за мир»

08.05.2021 00:00 - 08.05.2021 23:59

Несмотря на закрытие музея, мы, конечно, помним и в этом году 8 мая и конец Второй мировой войны в Европе. Музейный праздник не может состояться в традиционной форме, но мы предлагаем Вам подкаст с мемуарами очевидцев акта безоговорочной капитуляции 8 мая 1945 года и «Тост за мир» в виртуальном формате.

 

Подкаст 8 мая: «Подписание капитуляции в Берлине-Карлсхорсте в воспоминаниях участников»

 

Вспоминая торжественный акт подписания капитуляции, мы обратились к мемуарам участников церемонии. События интересным образом оживают в воспоминаниях Маршала Советского Союза Г.К.Жукова, французского генерала Жана де Латтр де Тассиньи и британского маршала Артура Теддера. Один из голосов, которые они услышат,принадлежитличномуадъютанту генералаЭйзенхауэра американскому капитану ГарриБатчеру, который рассказывает о дискуссии поформулировке Актакапитуляции: «Мы стояли вокруг[...] и переминались с ноги на ногу. Все были уставшими и бледными. Теддер относился к ситуации спокойно. Он снова и снова набивал свою трубку и дымил. [...]Участники переговоров, работавшие над новой редакцией условий капитуляции, получили поддержку секретаряАйка[Эйзунхауэра]мичманаНаны Раэ,которая догадалась принести пишущую машинку. [...]Подготовка новой редакции происходилав деловой суете».

 

«Тост за мир»

8 мая на нашей странице будут опубликованы видеообращения представителей молодого поколения из России, Беларуси, Украины, США, Великобритании и Франции, которые „виртуально“ произнесут свои «тосты за мир». Все они принимают участие в международной инициативе «Дорога мира» (Peace Line) Немецкого народного союза по уходу за воинскими захоронениями.

 

С 8 мая 2021 г. оба пункта праздничной программы будут доступны на нашем сайте: www.museum-karlshorst.de

отмена: "Тост за мир" и фейерверк

02.09.2020 19:00 - 02.09.2020 22:00

Ссылка на прямую трансляцию приветственных слов гостей Aktion Sühnezeichen Friedenszeichen (начало в 20:45)


LINK LIVESTREAM

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«Тост за мир» 2 сентября 2020 года в музейном саду не состоится. Вместо приветствия гостей Aktion Sühnezeichen Friedensdienste e.V. будет транслироваться в прямом эфире 2 сентября в 20:45.

 

Мы сожалеем о краткосрочной отмене, но пандемия короны и ее текущая динамика позволяют нам прийти к такому выводу. Мы очень рады популярности и большому количеству регистраций, но опыт прошедших мероприятий в Берлине не позволяет брать на себя ответственность за мероприятие такого формата.

 

«Тост за мир» изначально предполагалось провести как мероприятие под открытым небом в саду музея - 2 сентября 2020 года, в 75-ю годовщину международного окончания войны, в день капитуляции Японии.

 

Запланированная программа не распространяется.

Film series WAR - REMEMBRANCE - PRESENT | Filmstreaming "My Granny From Mars"

09.04.2020 19:00 - 09.04.2020 21:00

In the Museum Karlshorst, the year 2020 is marked by the 75th anniversary of the end of the Second World War in Europe. In cooperation with the Ukrainian cinema club Berlin, the museum is showing the film series WAR - REMEMBRANCE - PRESENT. Three films approach the topic of war from different perspectives - historical, discursive and current.

 

The film "My Granny From Mars" (Russian-language original with English subtitles, 72 min.) is shown online due to the corona pandemic. "My Granny From Mars" will be streamed on April 9, 2020 at 7:00 p.m. on the takflix platform. The link is: https://takflix.com/en/watchparty/bafq27

 

The subsequent film discussion with the Belarusian director Alexander Mihalkovich will be held in English. It will be moderated by Oleksandra Bienert from the Ukranian Cinema Club Berlin. To join the film conversation, click "Join conversation" on the same page after the filmstreaming. Or you can click on this link: us04web.zoom.us/j/709955163 (Please note that it is necessary to register with the platform zoom in advance.) The documentary is the debut of the Belarusian director Alexander Mihalkovich.

 

"Entry" to the film is free. However, we would like to ask you for a solidarity contribution via PayPal to ukkb@gmx.de for the regular cinema of the Ukrainian cinema club, the Brotfabrik Berlin.

 

About the movie:
Zina, the grandmother of the director Mihalkovich, lives in the Crimea. The family living on the mainland wants to arrive on their 80th birthday, but faces a problem. The Russian annexation has made the Crimea an almost inaccessible planet surrounded by a war zone. You can find the trailer for the film here.

Музейный праздник 8 мая 2019

08.05.2019 11:00 - 08.05.2019 23:00

В ночь на 8 мая 1945 г. b зале сегодняшнего музея был подписан акт безоговорочной капитуляции вермахта. Так завершилась Вторая мировая война в Европе. На нашем ежегодном музейном празднике мы хотели бы вспомнить об этом историческом событии и поднять тост за мир. Приглашаем вас быть вместе с нами!

Программу можно найти здесь.