Online-Veranstaltungen

Vom Brennpunkt zum Mythos. Die Panzerkonfrontation am Checkpoint Charlie 1961

 

Am 27. Oktober 2021 fand am historischen Ort anlässlich 60 Jahre Panzerkonfrontation am Checkpoint Charlie eine Podiumsdiskussion statt. Die Veranstaltung war eine Kooperation des AlliiertenMuseums, des Deutsch-Russischen Museums Berlin-Karlshorst, des Berliner Kollegs Kalter Krieg am Institut für Zeitgeschichte München-Berlin und der Stiftung Berliner Mauer. Mit Unterstützung des asisi-Panoramas DIE MAUER und der BlackBox Kalter Krieg.

Expertinnen und Experten diskutierten die Hintergründe des Konflikts und seine Rolle im Kalten Krieg. War es nur ein medienwirksames Säbelrasseln oder stand die Welt kurz vor einem neuen Krieg?

Programm:

  • Begrüßung: Dr. Jürgen Lillteicher (AlliiertenMuseum)
  • Impulsvortrag: Dr. Susanne Muhle (Stiftung Berliner Mauer)
  • Diskussion: Prof. Dr. Susanne Schattenberg (Universität Bremen), Dr. Andreas Etges (Ludwig-Maximilians-Universität München), Prof. Dr. Bernd Greiner (Berliner Kolleg Kalter Krieg)
  • Moderation: Dr. Jörg Morré (Deutsch-Russisches Museum Berlin-Karlshorst)

Begleitend zur Veranstaltung erschien die Broschüre „Die Alliierten und die geteilte Stadt. Kalter Krieg in Berlin“, die für eine Schutzgebühr von 5,- Euro hier erhältlich ist.

Online discussion "Leningrad Blockade - Memory and the Russian Narrative"

 

Im Rahmen der Blue Route von PEACE LINE fand am 9. September 2021 in Kooperation mit dem Deutsch-Russischen Museum Berlin-Karlshorst eine Online-Diskussion zum Thema „Leningrad Blockade – Memory and the Russian Narrative“ statt. Dr. Jörg Morré, Direktor des Museums, hielt eine kurze Einführung und besprach mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der PEACE LINE verschiedene Fragen zum historischen Thema. Die 20 Jugendlichen und jungen Erwachsenen kamen aus 10 europäischen Nationen.

Die Leningrader Blockade hatte fast auf den Tag genau vor 80 Jahren begonnen. Sie ist umfangreich in der Dauerausstellung des Museums dokumentiert.

"Toast auf den Frieden" - 8. Mai 2021

 

Auch 2021 fehlte die Geste des „Toasts auf den Frieden“ nicht:

Der "Toast" fand virtuell statt, mit Videobotschaften von Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus Russland, Belarus, Ukraine, USA, Großbritannien und Frankreich. Alle vereint die Mitwirkung an der internationalen Initiative Peace Line des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

Wir danken sehr herzlich Johann Schmolke, Simine Najand, Megan Black, Konstantin Krokhin, David Patrician, Alexandra Gordejtschick und Maxim Kucherov.

Der „Toast auf den Frieden“ bildet sonst traditionellerweise den Abschluss des Museumsfests am 8. Mai. Es werden zu später Stunde im historischen Kapitulationssaal kurze Toasts von Vertreterinnen und Vertretern zivilgesellschaftlicher Organisationen aus den Ländern der ehemaligen Alliierten und aus Deutschland gesprochen. Nach den Ansprachen stoßen normalerweise bis zu 300 Zuhörerinnen und Zuhörer gemeinsam auf den Frieden an.

"Toast auf den Frieden" - 2. September 2020

 

Das Deutsch-Russische Museum Berlin-Karlshorst veranstaltet traditionellerweise am 8. Mai ein Museumsfest und erinnert damit an das Ende des Zweiten Weltkrieges in Europa. Das Museumsfest, dessen Abschluss in jedem Jahr der „Toast auf den Frieden“ im Kapitulationssaal ist, musste in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie ausfallen. Nun fand der „Toast auf den Frieden“ am 2. September 2020 in kleinem Kreis mit Gästen von Aktion Sühnezeichen Friedensdienste e.V. aus den Ländern Russland, Belarus, Ukraine, USA, Großbritannien und Frankreich statt und wurde live gestreamt. Die Grußworte wurden im Kapitulationssaal des Deutsch-Russischen Museums Berlin-Karlshorst verlesen.

Buchvorstellung "Sieger leben in Deutschland" am 13. Oktober 2020

 

Am 13. Oktober 2020 fand im Deutsch-Russischen Museum Berlin-Karlshorst die Vorstellung des Buches "Sieger leben in Deutschland. Fragmente einer ungeübten Rückschau. Zum Alltag sowjetischer Besatzer in Ostdeutschland 1945-1949" statt; mit der Autorin Dr. Elke Scherstjanoi (Institut für Zeitgeschichte), Dr. Corinna Kuhr-Korolev (Leibniz-Zentrum für Zeithistorsche Forschung Potsdam) und Dr. Carola Tischler (Moderation).