Unsere Ausstellungen an anderen Orten
1941. Juni-Briefe. Ungelesene Feldpost aus Kamjanez-Podilskyj
Derzeit im Staatlichen Historischen Museum Kamjanez-Podilskyj (sowie im Museum Berlin-Karlshorst)
Laufzeit: 22.06.–25.08.2026
Aus Anlass des 85. Jahrestages des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941 präsentiert das Museum erneut die Ausstellung 1941. Juni-Briefe. Ungelesene Feldpost aus Kamjanez-Podilskyj, die 2016 gemeinsam mit dem Nationalmuseum der Geschichte der Ukraine im Zweiten Weltkrieg in Kyjiw erarbeitet wurde.
Für die Neupräsentation wurde die Ausstellung in enger Zusammenarbeit mit dem Staatlichen Historischen Museum Kamjanez-Podilskyj um neue Erkenntnisse zur Geschichte der Stadt im Kontext des deutschen Vernichtungskrieges erweitert.
Dimensionen eines Verbrechens. Sowjetische Kriegsgefangene im Zweiten Weltkrieg
Derzeit in Erfurt / Gedenkstätte Andreasstraße
Laufzeit: 07.05.–22.07.2026
Die Ausstellung „Dimensionen eines Verbrechens. Sowjetische Kriegsgefangene im Zweiten Weltkrieg“ wurde ab 2020 als internationales Projekt entwickelt. Sie widmet sich dem Schicksal von rund 5,7 Millionen sowjetischen Kriegsgefangenen, von denen mehr als die Hälfte in deutscher Gefangenschaft starb.
Im Juni 2021 eröffnete Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier die Ausstellung im Museum Berlin-Karlshorst anlässlich des 80. Jahrestags des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion. Die Ausstellung stieß auf große öffentliche Resonanz und trug dazu bei, das lange vernachlässigte Thema der sowjetischen Kriegsgefangenen stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken.
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Riss durch Europa. Die Folgen des Hitler-Stalin-Pakts
Derzeit in Mereni/Moldau; Muzeul de Istorie și Etnografie
Laufzeit: 11.07.-30.07.2026
Anschließend in: Strășeni/Moldau (Muzeul de Istorie și Etnografie al mun. Strășeni), 01.08.-31.08.2026
Das Ausstellungsprojekt ist eine Kooperation zwischen dem Museum Berlin-Karlshorst und dem Lehrstuhl für Osteuropäische Geschichte der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Die Ausstellung betrachtet die unmittelbaren Folgen, die der Abschluss des Hitler-Stalin-Pakts für die Staaten Ostmitteleuropas hatte. Mit ihrem Fokus, der neben der Ereignisgeschichte auch auf der Erinnerung liegt, ermöglicht sie einen Zugang zu den Debatten über die Wahrnehmung der Geschichte des Zweiten Weltkriegs in Europa. Sie leistet einen Beitrag zum Verständnis unterschiedlicher Positionen und zeigt, wie wichtig es ist, sich mit der Geschichte Ostmitteleuropas zu beschäftigen, um die europäischen Konflikte der Gegenwart zu verstehen.
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