Fremdes Gedenken – eigene Verantwortung? Sowjetische Ehrenmale und deutsche Erinnerungskultur

Eine Tagung der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, des Museums Berlin-Karlshorst und des Ukrainischen Instituts in Deutschland

am Donnerstag, den 26. März 2026, 10.00–18.30 Uhr
im Museum Berlin-Karlshorst

Die Tagung „Fremdes Gedenken – eigene Verantwortung?“ widmet sich der Frage, wie Deutschland heute mit sowjetischen Ehrenmalen und der Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg umgeht. Vor dem Hintergrund aktueller politischer Spannungen und veränderter Erinnerungskulturen diskutieren Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Gedenkstättenarbeit und Öffentlichkeit historische, politische und gesellschaftliche Perspektiven. Im Mittelpunkt stehen der Umgang mit Denkmälern, Fragen historischer Verantwortung sowie die Politisierung von Erinnerung im heutigen Europa.

Eine Anmeldung ist erforderlich unter:
buero@bundesstiftung-aufarbeitung.de
Anmeldeschluss: 20. März 2026

PROGRAMM

9.30 Uhr
Registrierung und Begrüßungskaffee

10.00 Uhr
Begrüßung und Einführung

10.15 Uhr
Panel I: Die Aufarbeitung des Kommunismus in Deutschland
Paneleinführung und Diskussionsleitung: Anna Kaminsky (Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur)
Impuls I: Stefan Donth (Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen)
Impuls II: Juri Durkot (Publizist; Lwiw)

12.15 Uhr
Ortsbegehung: Spuren sowjetischer Erinnerungskultur im Museum Berlin-Karlshorst
Arkadi Miller, Jörg Morré (Museum Berlin-Karlshorst)

13.00 Uhr
Mittagspause

14.00 Uhr
Panel II: Umgang mit Ehrenmalen und Friedhöfen
Paneleinführung und Diskussionsleitung: Jörg Morré (Museum Berlin-Karlshorst)
Impuls I: Martin Venne (Museum für Sepulkralkultur, Kassel)
Impuls II: Karsten Brüggemann (Universität Tallinn)

16.00 Uhr
Kaffeepause

16.30 Uhr
Panel III: Die Politisierung von Erinnerungskultur
Paneleinführung und Diskussionsleitung: Bozhena Kozakevych (Europa-Universität Viadrina Frankfurt/Oder)
Impuls I: Jan Claas Behrends (Europa-Universität Viadrina Frankfurt/Oder)
Impuls II: Juliane Fürst (Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam)

18.30 Uhr
Ende der Veranstaltung

Tagungsprogramm als pdf