„Land aus Schnee und Asche“ von Petra Rautiainen © Insel Verlag

Verdrängen und Erinnern: Lappland

in der Veranstaltungsreihe „Geschichte(n) schreiben: Der Zweite Weltkrieg in Literatur und Wissenschaft“

in Kooperation mit dem ZOiS Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien

Donnerstag, 26. März 2026 | 19 Uhr | im Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien (ZOiS)

Link zu google-maps:
Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien (ZOiS)
Anton-Wilhelm-Amo-Str. 60
10117 Berlin

 

Petra Rautiainen widmet sich in ihrem Roman „Land aus Schnee und Asche“ einem in Deutschland eher vergessenen Schauplatz des Zweiten Weltkriegs – Finnland. Vor dem Hintergrund der Erfahrung des sowjetischen Überfalls im Winterkrieg 1939/40 trat Finnland im Sommer 1941 an der Seite der Wehrmacht in den deutschen Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion ein. Rautiainens literarisches Erzählen vom Leid der Insassen nationalsozialistischer Zwangsarbeitslager in Finnland geht über in das Fragen nach dem Verdrängen der eigenen Geschichte und möglicher finnischer Mittäterschaft.

Mit:

Petra Rautiainen, Autorin von „Land aus Schnee und Asche“
Michael Jonas, Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Helmut-Schmidt-Universität in Hamburg
Félix Krawatzek, (Moderation), Politikwissenschaftler am ZOiS

Veranstaltung in englischer Sprache.

Die Veranstaltung wird unterstützt vom Finnland-Institut.

Der Eintritt ist frei.

Um Anmeldung wird gebeten unter events@zois-berlin.de

 

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