„Permafrost“ von Viktor Remizov. © Europa Verlage GmbH
Utopie und Terror:Sibirien
Donnerstag, 12. Februar 2026, 19 Uhr
im Museum Berlin-Karlshorst
Das Museum ist an diesem Tag bis 18 Uhr geöffnet.
Dieses Event ist Teil einer Veranstaltungsreihe in Kooperation mit dem Zentrum für Osteuropa-und internationale Studien.
Viktor Remizov zeichnet mit literarischen Mitteln ein Bild von der Welt der Straflager im stalinistischen Terror in der Sowjetunion der 1930/40er Jahre. Im Mittelpunkt seines Romans Permafrost steht der Bau der „Großen Stalinbahn“ am nördlichen Polarkreis. An diesem Abend gehen wir der Frage nach, wie Literatur zur Aufarbeitung historischer Verbrechen beiträgt und welche Bedeutung Werke wie Permafrost für gesellschaftliche Selbstreflexion und Erinnerungskultur haben. Franziska Zwerg, die Übersetzerin des Romans, zeigt auf, mit welchen erzählerischen Mitteln im Roman Gewalt und Überleben in einem totalitären System sichtbar gemacht wird. Eine wissenschaftliche Einordnung der Erinnerungskultur in der Russischen Föderation im Generationswechsel gibt Félix Krawatzek.
Mit:
Franziska Zwerg, Übersetzerin von Viktor Remizovs Roman „Permafrost“
Félix Krawatzek, Politikwissenschaftler am ZOiS
Nina Frieß (Moderation), Wissenschaftliche Mitarbeiterin am ZOiS
Veranstaltung in deutscher Sprache.
Der Einttritt ist frei.
Um Anmeldung wird gebeten unter kontakt@museum-karlshorst.de
Bei Veranstaltungen des Museums ist das eigene Fotografieren und Filmen (bspw. mit einer Handykamera) nicht gestattet.