Das Museum bietet an allen Sonntagen um 15 Uhr öffentliche Führungen zur Kapitulation am 8. Mai 1945 an. Bis einschließlich letzten Sonntag im Oktober (25.10.2020) findet außerdem um 11 Uhr der Stadtteilrundgang „Geheimes Karlshorst“ durch das ehemalige sowjetische Sperrgebiet statt.

Die Platzanzahl ist begrenzt, um während der Führung die Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 m gewährleisten zu können. Bitte bringen Sie eine eigene Mund-Nasen-Bedeckung mit und tragen Sie diese durchgängig!

Sie müssen sich für die Teilnahme an einer Führung vorab bitte anmelden, per E-Mail an empfang(at)museum-karlshorst.de oder telefonisch unter 030 - 501 508 10.

Die Teilnahmegebühr beträgt 3 € / ermäßigt 2 € pro Person.

Gemäß der Berliner SARS-CoV-2-Eindämmungsmaßnahmenverordnung sind wir dazu verpflichtet, folgende Kontaktdaten der Teilnehmenden an den Führungen aufzunehmen: Vor- und Nachname, Anschrift ODER Mailadresse und in jedem Fall eine Telefonnummer jeder einzelnen teilnehmenden Person. Die Daten werden 4 Wochen verschlossen aufbewahrt und nach Ablauf dieser Frist vernichtet.

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Sie sind herzlich dazu eingeladen, im Rahmen unserer öffentlichen Führungen die historischen Räume und die Dauerausstellung des Museums, sowie die Spuren des sowjetischen Karlshorst, das sowjetische Ehrenmal im Treptower Park oder die sowjetischen Panzer als kontroverse Denkmal-Form im Museumsgarten kennenzulernen.

Barrierefreiheit: Alle Ebenen des Museumsgebäudes sind mit einem Aufzug und über Rampen erreichbar. Sie können sich vor Ort einen Rollstuhl ausleihen.

 

Überblicksführung im Museum "Die Kapitulation am 8./9. Mai 1945 in Karlshorst"

Die Museumsräume der Dauerausstellung "Deutschland und die Sowjetunion im Zweiten Weltkrieg 1941 - 1945" sind weiterhin geschlossen und werden auch im Rahmen der Führungen momentan nicht besucht. Teil des Führungsrundgangs sind der historische Saal der Kapitulation und der Museumsgarten. Dort zeigt das Museum neben den Großobjekten aktuell die Open-Air-Ausstellung „Postscriptum - ´Ostarbeiter` im Deutschen Reich“ der Menschenrechtsgesellschaft Memorial.

Ganzjährig jeden Sonntag um 15 Uhr

Dauer: 60 Minuten
Sprache: Deutsch

Treffpunkt: 15 Uhr am Empfang
Anmeldung unter empfang(at)museum-karlshorst.de oder 030 - 501 508 10, Preis: 3 € / ermäßigt 2 € pro Person

 

Individueller Besuch in sechs Sprachen mit dem Audioguide (DIESES ANGEBOT KANN AKTUELL NICHT WAHRGENOMMEN WERDEN, DA KEINE AUDIOGUIDES AUSGEGEBEN WERDEN)

Mit dem Audioguide können Sie die historischen Räume und die Dauerausstellung entdecken. Sie können 50 Hörstationen mit insgesamt ca. 60 Minuten Info-Text individuell ansteuern. Planen Sie für Ihren Rundgang ca. 90 Minuten ein.

Verfügbare Sprachen:  Deutsch, Russisch, Englisch, Ukrainisch, Polnisch, Französisch

Preis: 3,00 € / ermäßigt 1,00 € pro Person

 

Geheimes Karlshorst. Spurensuche im ehemaligen sowjetischen Sperrgebiet

Karlshorst war während des Kalten Kriegs eine wichtige Entscheidungszentrale. Nach Kriegsende im Mai 1945 wurde Karlshorst sowjetisches Sperrgebiet. Hier residierten die sowjetische Militärverwaltung, Geheimdienste und sowjetische Truppen. Später kamen die Stasi und die Grenzkontrolle für die Berliner Mauer hinzu. Der Rundgang führt uns an die ehemaligen Standorte geheimer und militärischer Einrichtungen an Zwieseler Straße, Arberstraße, Bodenmaiser Weg und an der Köpenicker Allee.

Jeden Sonntag bis zum 25. Oktober 2020 um 11 Uhr (anschließend Winterpause)

Dauer: ca. 120 Minuten
Sprache: Deutsch

Treffpunkt: 11 Uhr am Museumsempfang
Anmeldung unter empfang(at)museum-karlshorst.de oder 030 - 501 508 10, Preis: 3 € / ermäßigt 2 € pro Person

 

Zu bestimmten Anlässen: Das sowjetische Ehrenmal im Treptower Park

Soldatengrab in Politik und Gesellschaft

Hier ruhen 7000 bei der Schlacht um Berlin im Frühjahr 1945 gefallene sowjetische Soldaten. Diese Führung findet direkt im Ehrenmal statt, nicht im Museum Karlshorst. Treffpunkt ist die Statue der trauernden „Mutter Heimat“ auf dem Gelände des Ehrenmals.

Dauer: 120 Minuten
Sprache: Deutsch, Russisch, Englisch

Termine werden über die Webseite bekanntgegeben.

Rückfragen an kontakt(at)museum-karlshorst.de

 

Zu bestimmten Anlässen: Panzer im Museumsgarten

Zur Gründung des sowjetischen „Museums der bedingungslosen Kapitulation“ 1967 wurde im Museumsgarten Waffentechnik aus dem Zweiten Weltkrieg aufgestellt. Anliegen war damals, den Gästen des Museums die Waffen zu zeigen, welche die Sowjetunion „zum Sieg getragen“ haben. Heute blicken wir mit gemischten Gefühlen auf diese Exponate. Sie stehen für durch Gewalt verursachtes Leid, aber auch für technischen Fortschritt und Innovation. Unsere Restauratoren oder AusstellungsbegleiterInnen geben Einblick in die Entwicklungsgeschichte der ausgestellten Militärtechnik und ordnen sie in den früheren und heutigen gesellschaftlichen Kontext ein.

Dauer: 60-90 Minuten
Verfügbare Sprachen: Deutsch

Termine werden über die Webseite bekanntgegeben.

Rückfragen an kontakt(at)museum-karlshorst.de