Veranstaltungsarchiv
Das Museum Berlin-Karlshorst setzt seine Veranstaltungsreihe „Geschichte im Konflikt“ fort.
In sechs Veranstaltungen stehen von Oktober 2026 bis März 2027 sowjetische Mythen und ihre Wirkung bis in die Gegenwart im Mittelpunkt. Mythen prägen die Erinnerung an Geschichte – und können gezielt für politische Deutungen genutzt werden. Zum Auftakt der Reihe geht es um die Rolle historischer Mythen in Russland und der Sowjetunion.
Der Eintritt ist wie immer frei.
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Die Podiumsdiskussion widmet sich den Deportationen aus den besetzten polnischen Gebieten in entlegene Regionen der Sowjetunion und ihrer historischen Einordnung. Im Mittelpunkt stehen die Erfahrungen der Betroffenen und deren Nachwirkungen aus polnischer, ukrainischer und jüdischer Perspektive. Die Diskussion fragt, wie persönliche und familiäre Erinnerung, wissenschaftliche Forschung und offizielle Geschichtsnarrative miteinander verwoben sind, sich gegenseitig beeinflussen oder einander widersprechen.
Es diskutieren:
Dr. Markus Nesselrodt (Europa-Universität Viadrina, Frankfurt (Oder))
Daria Reznyk (Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europas (GWZO), Leipzig und NGO » After Silence«, Lviv)
Prof. Dr. Małgorzata Ruchniewicz (Universität Wrocław)
Moderation: Dr. Agnieszka Wierzcholska (Sciences Po Centre for History, Paris).
Die Veranstaltung findet mit deutsch-polnischer Simultanübersetzung statt.
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Das Programm GESCHICHTE IN SCHICHTEN zum Tag des offenen Denkmals 2026 macht sichtbar, wie sich die wechselvolle Geschichte des Museumsgebäudes und seine verschiedenen Nutzungsphasen bis heute in Architektur und erhaltenen Inschriften widerspiegeln.
Führungen und Performance-Kunst eröffnen Zugänge zum sowjetischen Erbe des Museums, zur Geschichte des Zweiten Weltkriegs und zu den Herausforderungen einer multiperspektivischen Erinnerungskultur.
Ergänzt wird das Programm durch ein Lese-Café auf der Museumsterrasse.
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Veranstaltungsort: Denkmal der ermordeten Juden Europas (Ort der Information, Cora-Berliner-Straße 1, 10117 Berlin)
Eine Veranstaltung anlässlich 85 Jahre nach der Massenerschießung von Kamjanez-Podilskyj und im Rahmen des Begleitprogramms zur Sonderausstellung „1941. Juni-Briefe. Ungelesene Feldpost aus Kamjanez-Podilskyj“
Das Zitat »Auf dem Weg begriff ich, dass wir erschossen werden würden …« stammt von Klara Moskal, die als 17-jährige Jüdin die Massenerschießungen in ihrer Heimatstadt Kamenez-Podolsk nur durch Glück überlebte.
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Aufführungen finden am 13./14. August 2026 statt.
Aus Anlass des 85. Jahrestages des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion zeigt das Museum Berlin-Karlshorst erneut das Dokumentartheater „Juni-Briefe“ des Recherche-Theaterkollektivs Vajswerk. Das Stück basiert auf der Sonderausstellung „1941. Juni-Briefe. Ungelesene Feldpost aus Kamjanez-Podilskyj“ und verbindet authentische Briefe von Soldaten der Roten Armee sowie Bewohner*innen der ukrainischen Stadt Kamjanez-Podilskyj zu einer eindringlichen Auseinandersetzung mit dem Beginn des deutschen Vernichtungskriegs gegen die Sowjetunion.
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Aufführungen finden am 13./14. August statt.
Aus Anlass des 85. Jahrestages des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion zeigt das Museum Berlin-Karlshorst erneut das Dokumentartheater „Juni-Briefe“ des Recherche-Theaterkollektivs Vajswerk. Das Stück basiert auf der Sonderausstellung „1941. Juni-Briefe. Ungelesene Feldpost aus Kamjanez-Podilskyj“ und verbindet authentische Briefe von Soldaten der Roten Armee sowie Bewohner*innen der ukrainischen Stadt Kamjanez-Podilskyj zu einer eindringlichen Auseinandersetzung mit dem Beginn des deutschen Vernichtungskriegs gegen die Sowjetunion.
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Im Rahmen der Open-Air-Reihe „KAHO im Kiez“ der Stiftung Stadtkultur und der Theatergasse für Alle gastiert die Berliner Band Larkin im Außenbereich des Museums Berlin-Karlshorst. Seit 1972 verbindet sie traditionelle irische Musik mit Elementen des Celtic Rock und präsentiert ein abwechslungsreiches Konzertprogramm.
Plakat der Veranstaltungsreihe
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Open-Air-Kino im Museumsgarten: Der Film „Zwei zu eins“ spielt im Sommer 1990 kurz nach der Wiedervereinigung und erzählt von drei Freunden, die in einem alten Stollen Millionen wertlos gewordener DDR-Mark entdecken. Gemeinsam mit ihrer Nachbarschaft entwickeln sie einen Plan, das Geld noch in wertvolle Waren umzutauschen. Die humorvolle Geschichte über Freundschaft, Zusammenhalt und den Umbruch in Ostdeutschland basiert auf wahren Begebenheiten.
Plakat der Veranstaltungsreihe „KAHO im Kiez“
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Der Sommer lädt dazu ein, Kultur unter freiem Himmel zu genießen. Gemeinsam mit der Theatergasse für Alle veranstaltet die Stiftung Stadtkultur daher in diesem Jahr die kleine Open-Air-Reihe „KAHO im Kiez“, u.a. im Außenbereich des Museums Berlin-Karlshorst.
Plakat der Veranstaltungsreihe
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Eine Veranstaltung im Rahmen der Sonderausstellung „1941. Juni-Briefe. Ungelesene Feldpost aus Kamjanez-Podilskyj“
Der deutsche Angriff auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941 markierte den Beginn eines beispiellosen Vernichtungs- und Eroberungskrieges. Millionen Menschen fielen den Verbrechen der deutschen Besatzungspolitik zum Opfer.
Dr. Jörg Morré und Dr. Christoph Dieckmann diskutieren aktuelle Forschungsperspektiven zum deutschen Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion und dessen Folgen für die betroffenen Gesellschaften bis in die Gegenwart.
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