Veranstaltungsarchiv

26. März 2026, 19:00 Uhr

Verdrängen und Erinnern: Lappland

Veranstaltungsreihe „Geschichte(n) schreiben: Der Zweite Weltkrieg in Literatur und Wissenschaft“

Veranstaltungsort: Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien, Anton-Wilhelm-Amo-Str. 60, 10117 Berlin

Die Veranstaltung findet auf Englisch statt.

Es lesen und diskutieren:
Petra Rautiainen, Autorin von „Land aus Schnee und Asche“
Michael Jonas, Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Helmut-Schmidt-Universität in Hamburg
Félix Krawatzek, (Moderation), Politikwissenschaftler am ZOiS

Der Eintritt ist frei.

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Die Stiftung Topographie des Terrors und das Museum Berlin-Karlshorst laden zu einer Buchpräsentation ein.

47 Monate dauerte der deutsche Krieg gegen die Sowjetunion. Mehr als 30 Monate davon war die Wehrmacht auf dem Rückzug.

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Utopie und Terror: Sibirien

Dieses Event ist Teil einer Veranstaltungsreihe in Kooperation mit dem Zentrum für Osteuropa-und internationale Studien.

Viktor Remizov zeichnet mit literarischen Mitteln ein Bild von der Welt der Straflager im stalinistischen Terror in der Sowjetunion der 1930/40er Jahre.

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Eine Veranstaltung im Rahmen der Berlin Freedom Week

Wie erinnert eine Gesellschaft im Exil? Die Proteste in Belarus 2020/21 haben politische wie erinnerungskulturelle Brüche sichtbar gemacht. Dabei spielte das Erinnern an den Zweiten Weltkrieg, dessen Ende sich 2020 zum 75. Mal jährte, eine wichtige Rolle. Neben der staatlichen Geschichtspolitik entsteht im Exil ein neuer Raum des Erinnerns – frei von Zensur, doch geprägt von Entwurzelung. Die Veranstaltung beleuchtet, wie Belarus:innen im Exil im „Free Belarus Museum“ in Warschau Geschichte und Gegenwart verknüpfen und Erinnerung als Form zivilen Widerstands begreifen.

Podiumsgespräch mit:
Alla Stashkevic (Free Belarus Museum, Warschau)
Dr. Kristiane Janeke (Zentrum Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr, Potsdam)
Ingo Petz (Autor und Journalist der Osteuropaplattform dekoder, Berlin)

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Fünf Jahre nach dem Start des Ausstellungsprojekts „Dimensionen eines Verbrechens. Sowjetische Kriegsgefangene im Zweiten Weltkrieg“ ziehen wir Bilanz. Wie hat sich das Projekt seit 2020 entwickelt? Welche Perspektiven ergeben sich heute? Darüber sprechen wir anlässlich der Veröffentlichung der Online-Version.

In den vergangenen Jahren wurde das Projekt von tiefgreifenden Debatten und politischen Umbrüchen begleitet – insbesondere durch den umfassenden russischen Angriff auf die Ukraine im Februar 2022. Der Krieg wirkt sich stark auf Forschung und erinnerungspolitische Diskussionen aus.

Vortrag und Moderation
Dr. Babette Quinkert | Museum Berlin-Karlshorst

Podiumsgespräch
Dr. Sandra Dahlke | Max Weber Netzwerk Osteuropa
Dr. Elke Gryglewski | Stiftung niedersächsische Gedenkstätten
Dominik Tomenendal | Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

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Die Podiumsdiskussion beleuchtet die Geschichte der polnischen Exilregierung, ihre Rolle im Widerstand gegen die deutsche und sowjetische Besatzung sowie ihre politischen Herausforderungen im Exil. Sie zeigt, wie wechselnde Allianzen und der Kampf um politische Legitimität die polnische Politik in dieser Zeit prägten. Zudem werden Bezüge zu gegenwärtigen politischen Dynamiken und zur heutigen Entwicklung der deutsch-polnischen Beziehungen hergestellt.

Mit:
Prof. Dr. hab. Krzysztof Kania (Nikolaus-Kopernikus-Universität Toruń)
Prof. Dr. Claudia Weber (Europa-Universität Viadrina Frankfurt/Oder)

Moderation:
Robert Parzer (Deutsch-Polnisches Haus)

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Deutsch-Polnischen Haus. | Der Eintritt ist frei.

 

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14. September 2025, 10:00 Uhr

Tag des offenen Denkmals 2025

Der Tag des offenen Denkmals am 14. September 2025 hat in diesem Jahr das Motto „MehrWert“. Was ist der „MehrWert“ historischer Museen? Er liegt in der Auseinandersetzung mit Geschichte – und dabei oft im Dialog von Kunst, authentischem Ort, Erinnerung und aktuellen Fragestellungen.

Ob auf der Fahrradtour vom ehemaligen Flughafen Tempelhof nach Karlshorst, im Museumsgarten mit der Klanginstallation „Nachhall 8. Mai“, mit einem Vortrag zu historischen Fotos aus der Museumssammlung oder beim Besuch des Museumsdachbodens: Das diesjährige Programm des Museums Berlin-Karlshorst beleuchtet all diese Facetten.

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2. September 2025, 13:00 Uhr

Passagen 1945. Kriegsende und Neuordnung

Der Workshop betrachtet die Übergänge von Krieg zum Nachkrieg und zum Frieden.

Achtung: die Veranstaltung findet in Potsdam statt!

Ort:
Orangerie im Neuen Garten
Am Neuen Garten
14469 Potsdam

Organisiert in Kooperation mit:
Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr
Research Center Sanssouci
Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg

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Der 22. Juni 1941 markiert den Beginn des deutschen Vernichtungskriegs gegen die Sowjetunion, der unter dem Decknamen „Unternehmen Barbarossa“ geführt wurde. Dieser Krieg war von Anfang an als Vernichtungskrieg geplant und führte zu massiven Verbrechen. In keinem anderen Land Europas forderte der Zweite Weltkrieg mehr Opfer: Etwa 27 Millionen sowjetische Bürger:innen verloren ihr Leben, darunter rund 14 Millionen Zivilist:innen.

Anlässlich des Jahrestages finden mehrere kostenlose Führungen statt.

An diesem Tag erhalten Besucher:innen ebenso den Audioguide kostenlos.

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18. Mai 2025, 15:00 Uhr

Internationaler Museumstag 2025

Der Aktionstag „Internationaler Museumstag“ macht auf die thematische Vielfalt der mehr als 7.100 Museen in Deutschland und weltweit aufmerksam. Besucher:innen sind dazu einzuladen, diese gemeinsam zu entdecken.

Angebot zum Museumstag: 
15 Uhr: Führung durch das Museum – zum historischen Ort des Kriegendes in Europa 1945 und durch die Dauerausstellung

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