Die Podiumsdiskussion widmet sich den Deportationen aus den besetzten polnischen Gebieten in entlegene Regionen der Sowjetunion und ihrer historischen Einordnung. Im Mittelpunkt stehen die Erfahrungen der Betroffenen und deren Nachwirkungen aus polnischer, ukrainischer und jüdischer Perspektive. Die Diskussion fragt, wie persönliche und familiäre Erinnerung, wissenschaftliche Forschung und offizielle Geschichtsnarrative miteinander verwoben sind, sich gegenseitig beeinflussen oder einander widersprechen.
Es diskutieren:
Dr. Markus Nesselrodt (Europa-Universität Viadrina, Frankfurt (Oder))
Daria Reznyk (Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europas (GWZO), Leipzig und NGO » After Silence«, Lviv)
Prof. Dr. Małgorzata Ruchniewicz (Universität Wrocław)
Moderation: Dr. Agnieszka Wierzcholska (Sciences Po Centre for History, Paris).
Die Veranstaltung findet mit deutsch-polnischer Simultanübersetzung statt.
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