Veranstaltungen

Online-Buchvorstellung "Sieger leben in Deutschland. Fragmente einer ungeübten Rückschau. Zum Alltag sowjetischer Besatzer in Ostdeutschland 1945-1949"

13.10.2020 19:00 - 13.10.2020 21:00

Am 13.10.2020 fand im Deutsch-Russischen Museum Berlin-Karlshorst die Vorstellung des Buches "Sieger leben in Deutschland. Fragmente einer ungeübte Rückschau. Zum Alltag sowjetischer Besatzer in Ostdeutschland 1945-1949" statt;

 

mit der Autorin Dr. Elke Scherstjanoi (Institut für Zeitgeschichte), Dr. Corinna Kuhr-Korolev (Leibniz-Zentrum für Zeithistorsche Forschung Potsdam) und Dr. Carola Tischler (Moderation).

 

Die wegen der Coronapandemie geschlossene Veranstaltung wurde aufgezeichnet und kann auf Youtube angesehen werden. Hier finden Sie die Links zum Mitschnitt:

 

TEIL 1 - Laudatio und Lesung: https://youtu.be/FMqYJQ2vfM4

TEIL 2 - Diskussion auf dem Podium und Fragen im Publikum: https://youtu.be/dicvflVspLk

TEIL 3 - Fortsetzung Fragen im Publikum: https://youtu.be/LGWWRKycge4

 

Oder unter Online-Veranstaltungen

VERSCHOBEN - Vernissage der Sonderausstellung »VERGESST UNS NICHT …« OPFER DEUTSCHER VERNICHTUNGSPOLITIK IM NORDKAUKASUS 1942/43

08.11.2020 11:00 - 08.11.2020 11:30

Für die Veranstaltung wird ein neuer Termin bekannt gegeben.

 

Wir laden herzlich zur Vernissage der Sonderausstellung »VERGESST UNS NICHT …«am 8. November 2020 um 11 Uhr in den Museumsgarten ein. Die Veranstaltung findet unter Vorbehalt statt. Eine Anmeldung ist unter kontakt@museum-karlshorst.de erforderlich. Wir empfehlen eine rasche Anmeldung, da die Platzanzahl sehr stark begrenzt ist.

 

Mit der Ausstellung »Vergesst uns nicht …« leistet das Museum einen weiteren Beitrag, so genannte vergessene Opfer des Vernichtungskriegs in Erinnerung zu rufen. Der gezielte und grausam effektiv durchgeführte Mord an den Patienten psychiatrischer Kliniken und an Kindern mit Behinderungen in der Region Nordkaukasus innerhalb der sehr kurzen Zeit deutscher Besatzung ist ein hierzulande unbekanntes Kapitel. Während der Recherche zur Ausstellung geriet eine zweite Opfergruppe in den Fokus. Zahlreiche jüdische Mediziner im Nordkaukasus wurden Opfer des Holocaust. Auch an sie möchte die Ausstellung erinnern. Der dritte Abschnitt der Ausstellung beschäftigt sich mit der Erinnerungskultur gegenüber den vergessenen Opfergruppen im Nordkaukasus.

 

Der Historikerin Irina Rebrova ist es gelungen, in Russland dieses bislang unberücksichtigte Thema mit einer Wanderausstellung einem breiten Publikum im Nordkaukasus näherzubringen. Seit 2018 wurde die Ausstellung an zahlreichen Orten in der Region gezeigt. Sie stieß auf große Resonanz beim Publikum und in den Medien. Mit Unterstützung durch die Stiftung »Erinnerung, Verantwortung und Zukunft«, dem Zentrum für Antisemitismusforschung an der TU Berlin sowie dem Verein Kontakte-Kontakty präsentieren wir nun für das deutsche Publikum eine in Zusammenarbeit mit der Kuratorin erarbeitete Adaption dieser Ausstellung.

 

  • ursprünglich geplante Laufzeit der Ausstellung: 8. November 2020 - 14. Februar 2021
  • »VERGESST UNS NICHT …« wird als Open-Air-Ausstellung im Außengelände des Museums präsentiert.
  • Zur Ausstellung ist vorab ein begleitendes Museumsheft erschienen.

 

Es gelten die Regelungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie.